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Jülich-bergische Landstände gegen Karl Philipp von Pfalz-Neuburg
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Enthaeltvermerke: Enthält: Korrespondenz des Pfalzgrafen Karl Philipp (Kanzlei) und der Landstände, ca. 1720-1721 (teilweise undatiert) - dabei: Berichte und Suppliken an den Kaiser; ”Mandatum procuratorium“ der Landstände, 24. November 1720 (Abschrift; der Name des ernannten Agenten fehlt); Landtagsverhandlungen zu Düsseldorf, August-November 1720 und (Januar) März-Mai 1721 (inkl. Propositionen, landständische Relationen, kurpfälzische Resolutionen usw.; auch: Schreiben des kurpfälzischen Anwalts Johann Jacob Schlösser, 3. Juli 1720; Diäten der Deputierten, mit Namenslisten, 1720-1721); Conclusa des Reichshofrates Franz Wilderich von Menshengen, April-Mai 1721; landständische Protestschriften, Mai-Juni 1721; De Grootische Obligation über 8000 Reichstaler, November 1721 - Vorakten (in Abschrift): Indult Papst Clemens XI. betr. Besteuerung des Klerus, 1717; Auszüge aus Landtagsabschieden, 1649, 1661; (Konditionen wegen) Ablegung von Kammerkapitalien, 1649, 1661-1662, 1668 (Vergleich betr. achtjährige Steuer), 1681 und 1703 (Geldanleihe Pfalzgraf Johann Wilhelms); Hauptrezess unter Pfalzgraf Philipp Wilhelm, o.D. (nur Unterschriften); Taxationsordnung zur Einführung des Lizent- und Konsumptionswesen, 26. April 1700 (paginiert, 63 Seiten); Obligation des Pfalzgrafen Johann Wilhelm über 4 Millionen holländische Gulden, 7. März 1714 (eingesetzte Geldempfänger: Johann Deutz, Herr zu Assendelft, in Amsterdam; Reinard und Johann Werner Meinertzhagen, Wilhelm Hack, Bankiers in Köln); Bewilligung zur Aufnahme von 2 Millionen Reichstalern durch des Vorgenannten Brüder Karl Philipp und Franz Ludwig, 1. und 14. Dezember 1713, sowie Vetter Theodor, 26. Januar 1714; Verhandlungen betr. Ehe zwischen Pfalzgraf Johann Wilhelm und Anna Maria Luisa, Tochter Cosimos III. von Medici, Großherzogs von Toskana, 1691, 1698; jülichsche Steuerausschreibung, 1638; Reverse über Geldverwahrungen (Landpfennigmeister L.H. Heinsberg, J.B. Freiherr von Bongard zu Paffendorf), 1670; Landtagshandlungen, 1705, 1708, 1716-1720 (betr. v.a. Steuerlasten und -verteilung, auch: Dotalgelder der Witwe-Kurfürstin, Bancoschulden, Landtagsdiäten - erwähnt (1716): Türkenkrieg, Festungsreparaturen, Rheinstromschäden bei Düsseldorf); Abschaffung von Konsumptions- und Lizentauflagen, Waagengeld und Stempelpapiersteuer, Aufhebung des Geistlichen Rates, desgl. des Polizei- und Kommerzienrates, 1716; Gutachten zur Akzisenberechtigung des Landesherrn (Betrachtungszeitraum: 1337-1696) - ferner: Dubletten zu Berg, Landstände, Akten Nr. 26, v.a.: Gegendarstellung zum pfalzgräflichen Bericht, Juni 1721 (mit Vorakten, 1425-1720); weiterer Prozessverfolg und -finanzierung (mit Vorakten, u.a. Instruktion betr. Beobachtung der Steuer, Einquartierungs-, Bilettierungs-, Hand- und Spanndienste, 1. März 1721); Ablehnung pfalzgräflicher Vorwürfe (mit Vorakten: Besteuerung geistlicher Güter, 1684-1717); Beschwerungen, v.a. wegen der ausgegebenen Bancozettel (mit Vorakten, 1705-1717, dabei Einzelproteste)
Diverse Registraturbildner
ca. 16 cm (weit über 1000 Seiten)
Sachakte
Lose, zwischen 2 Pappdeckeln (ehemals Regierungsakten, 1820er Jahre)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.