Heinrich von Moers reserviert seinem Bruder, dem Grafen Friedrich von Moers-Saarwerden, über die durch Herzog Adolf von Berg, Gerhart von Kleve-Mark und Johann von Loen, Herrn zu Heinsberg und Loewenberg vorgenommene Erbteilung, nach der ihm (Heinrich von Moers) für 14.000 fl das Schloß Vriendstein? und die Herrlichkeit und Einkünfte zu Uchten? verpfändet werden.- Für den Fall der Einlösung des Schlosses Vriendstein durch Walraf von Moers, den Bruder des Heinrichs und Friedrichs, soll, - wenn die noch von Erzbischof Dietrich von Köln, Bruder Heinrichs, Friedrichs und Walrafs und Gerart von Kleve-Mark festzusetzende Ablösungssumme weniger als 14.000 fl beträgt,- die fehlende Summe entweder gleich oder mit 10% Zinsen binnen Jahresfrist zu Köln oder Arnheim von Friedrich vergütet werden, oder es soll dafür das Schloß Krakau dem Heinrich verpfändet werden, solange bis durch die Zinsen (10%) und jährliche Zahlung von 200 fl (zo verwarunge des Schlosses) diese fehlende Summe gedeckt ist. Die Zinsen und jährlichen Zahlungen werden auf die Gefälle des Landes und Amtes Krefeld angewiesen, dessen Untertanen und Beamte, wie des Schlosses Krakau schon jetzt für den Fall der Übertragung für Heinrich in Pflicht genommen werden.- Ist die Summe dagegen höher als 14.000 fl, so fällt der Uebschuß an Friedrich und Krakau bleibt unverpfändet. Verzichtet Walraf auf die Lösung, so soll die Verpfändungsurkunde an Friedrich zurückgegeben und für ungültig erklärt werden. Wörtlich inseriert die Verpfändungsurkunde des Grafen Friedrich vom gleichen Datum, besiegelt von Friedrich und den unten genannten Zeugen. Datum saterstaigs na sent Agneten (23. Januar).