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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1567-1568
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Ausgaben für (kunst-)handwerkliche Erzeugnisse:
- am 21. Juli 1567 übergab Franz Kurz, Kammersekretär, der Landschreiberei 20 Lot Silber an 400 heidnischen Pfennigen, die "ein dechterlin, so in die erber bei Wittlingen gegangen, in ainem hefelin gefunden" - ihrer Mutter wurden dafür durch den Vogt zu Urach 10 Taler bezahlt (fol. 137r);
- an Marx Fuchs, Büchsenmacher zu Weil der Stadt, 474 fl. 18 kr. für 203 Hacken (fol. 307r="397");
- an Albrecht Schmid, Plattner zu Tübingen, 114 fl. für 12 Trabharnische, das Stück zu 9 1/2 fl. (fol. 308r), 76 fl. für 8 Trabharnische (fol. 309r);
- an Daniel Schorndorfer, Rüstmeister, 12 fl. 48 kr. für erworbene Turnierschwerter (fol. 308v);
- an Hans Fries, Büchsenmacher zu Esslingen, 489 fl. 18 kr. für 200 Einhänder (fol. 308v), 32 fl. 20 kr. "für den abganng an den 100 handtroren" (fol. 339r);
- an Martin Waibel, Plattner zu Stuttgart, 1000 fl. für 100 Landsknechtrüstungen (fol. 309r);
- für einen vergoldeten, "schwitzenden" hohen Becher, den die Herzogin dem Ahasver Allinga zur Hochzeit schenken ließ, 40 fl. (fol. 334r);
- an den Baumeister, der den "walbaw" zu Schorndorf besichtigt hat, 140 fl. (fol. 336r);
- an Veit Pommer von Straßburg 135 fl. für ein Trinkgeschirr, das dem Eberhard Schenk von Winterstetten zur Hochzeit verehrt wurde, sowie 105 fl. 1 Ort für ein doppeltes Trinkgeschirr, das der Ursula von Wichsenstein zur Hochzeit verehrt wurde (fol. 336v), 105 fl. für ein weiteres Trinkgeschirr, dem Heinrich Johann zur Hochzeit verehrt (fol. 337v), 282 fl. 56 kr. für einen vergoldeten Bären mit einem Jäger sowie einen vergoldeten Löwen (fol. 340r);
- für eine Kette, die der Herzog der Gemahlin des Grafen Friedrich von Schwarzenberg zur Hochzeit schenken ließ, 212 fl. (fol. 337r);
- an Matthäus Holtzwart von Horburg (1530-1580, Dichter) 34 fl. für ein dem Herzog gewidmetes Buch (fol. 337v);
- an (Meister) Hans Raiser, Goldschmied zu Augsburg, 50 fl. 32 kr. für eine Kette, das der Ehefrau des Leiningers ins Kindbett verehrt wurde (fol. 337v), sowie 6715 fl. 45 kr. für Armbändlein, Kleinodien, Ringe und dergleichen, die für die Hochzeit von Fräulein Elisabeth sowie als Vorrat angekauft wurden (fol. 339v), 951 fl. 20 kr. für Gold- und Silberdrähte, ebenfalls für Fräulein Elisabeths Hochzeit (fol. 340r), 186 fl. 52 kr. für 32 1/2 Unzen Perlen, die Unze zu fünf Talern, weiter 83 fl. 29 kr. für zwei Ketten, 9402 fl. für Kleinodien, Ketten, Ringe, Silbergeschirr und anderes, ebenfalls teils für Fräulein Elisabeths Hochzeit, teils als Vorrat, sowie 12 Taler für Raisers Gesellen (fol. 340v), 50 fl. 51 kr. für die zweimalige Überführung der angekauften Kleinodien, Ketten, Ringe, Silbergeschirr etc. für Fräulein Elisabeths Aussteuer (fol. 365v);
- 267 fl. 2 kr., welche die Herzogin für Perlen sowie silbervergoldete Buckel zur Ergänzung der Aussteuer von Fräulein Sabina ausgelegt hat (fol. 338r);
- für einen Smaragd, den die Herzogin dem Prinzen von Oranien verehrt hat, 114 fl., und für einen Rubin, den sie der Gräfin von Sayn geschenkt hat, 30 Taler (fol. 338r);
- an Pankratius Henne von Nürnberg 3285 fl. 33 kr. für etliche Kleinodien und Ringe (fol. 338r);
- an Stefan Schön 396 fl. für eine Kette von 235 Sonnenkronen Materialwert und 20 fl. Macherlohn, die dem Herzog (Friedrich Kasimir) von Teschen zur Hochzeit geschenkt wurde (fol. 338v), an Stefan Schön, Wappensteinschneider, 17 fl. Aufwandsentschädigung für zwei Reisen nach Frankfurt (fol. 344r); - an Peter Schmisshart von Andorf 3343 fl. 37 kr. für Perlen, Kleinodien und Goldgeschmeide, das teils für Fräulein Elisabeth, teils als Vorrat angekauft wurde (fol. 338v), 250 fl. 54 kr. für zwei goldene Gürtel und elf goldene Ketten (fol. 341r);
- für ein Kleinod mit drei Rubinen und einer Diamantrose, an der drei Perlen hängen, 40 fl. (fol. 339r);
- an Peter Schnitzer 1193 fl. 44 1/2 kr. für geschmelzte Gürtel, etliche Ketten "zu barettlen" und "allerlej sorten bickeln" für die Aussteuer von Fräulein Elisabeth (fol. 340r);
- an Barthlin Hetz, Goldschmied zu Augsburg, 111 fl. 2 kr. für Gold zum vergoldeten Wagen sowie Zinnober (fol. 340r);
- an den niederländischen Maler 30 fl. "für sein ufzug" (fol. 340r);
- an Wolf Bader, "Bronnenmacher" zu Augsburg, 15 fl. "für sein ufzug" (fol. 340r);
- an die Erben des seligen Wilhelm von Jannewitz für "denn willkom oder karthonen uf Asperg bezalt" (fol. 340v);
- kleinere Zahlungen an diverse Schreiner, Schneider, Seidensticker und andere Handwerker (fol. 344ff);
- an die Baumeister Johann Rorach und Christoph Spindler 7 fl. 46 kr. Zehrgeld für die Besichtigung der Bauarbeiten in Hornberg und Wildbad (fol. 362v).
417 Bl.
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Schreiber/Renovator/Rechner: Nikolaus (Claus) Fehleisen, Hans Ulrich Neuffer
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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