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Heidesheim: Johannes, Ulrichs Sohn von Freising, öffentlicher Schreiber zu Mainz, von kaiserlicher Gewalt, bekundet eine Verhandlung vor Schulthei...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 7 Orte, Buchstabe H >> 7.6 Heidesheim
1355 Januar 28 (1351 Juni 4)
Mainz, Mariengreden
Pergament, Notariatsinstrument mit Notarszeichen
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heidesheim: Johannes, Ulrichs Sohn von Freising, öffentlicher Schreiber zu Mainz, von kaiserlicher Gewalt, bekundet eine Verhandlung vor Schultheiß und Schöffen des Dorfes Heidesheim, aufgrund deren auf Frage des Stifts Mariengreden zu Mainz das Rußensgut zu Heidesheim, das dem Edelknecht Volkmar v. Morsbach und seiner Ehefrau gehört, geteilt wird, da das Stift wegen versessener Gülte einen Anteil erklagt hatte.
An dieser Urkunde ist mittels Pergamentstreifen die Urkunde von 1351-06-04 mit folgendem Text befestigt: Johannes, Ulrichs Sohn von Freising, ein öffentlicher Schreiber von kaiserlicher Gewalt, bekundet eine Verhandlung vor Schultheiß und Schöffen des Dorfes Heidesheim, aufgrund deren Volkmar v. Morsbach, ein Edelknecht, und seine Ehefrau Lyse als Inhaber des Rußengut zu Heidesheim dem Emercho von Mainz, Prokurator und Vormünder des Stifts St. Mariengreden zu Mainz, ein Viertel dieses Gutes als Unterpfand für eine Ewiggülte von acht Malter Korns aufgeben. Zeugen: Franke, Pfarrer zu Heidesheim, Hermann Faut und Heinz Nordecker. Ausführung Pergament, Notariatsinstrument mit Notarszeichen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.