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Konrad [III. von Dhaun], Erzbischof von Mainz, bekundet, dass
Johann [von Merlau], Abt von Fulda, Pfleger Hermann von [Buchenau], sowie
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1421-1430
1423 November 26
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Fulde feria sexta proxima post diem beate Katherine virginis anno Domini millesimo quadringentesimo vicesimo tertio
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad [III. von Dhaun], Erzbischof von Mainz, bekundet, dass Johann [von Merlau], Abt von Fulda, Pfleger Hermann von [Buchenau], sowie Dekan und Konvent von Fulda sich 16000 Gulden bei ihm und dem Erzbistum Mainz sowie bei Johann [II. von Brunn], Bischof von Würzburg, und dem Bistum Würzburg geliehen und dafür die Stadt Fulda sowie Hünfeld, Rockenstuhl und Geisa mit all ihrem Zubehör an die beiden Geldgeber verpfändet haben, worüber eine Urkunde ausgestellt worden ist. Johann von Würzburg hat anschließend seinen und des Bistums Anteil an der Pfandschaft in Höhe von 8000 Gulden für sich, seine Nachkommen und das Bistum an den Aussteller und das Erzbistum Mainz urkundlich abgetreten. Dazu haben Abt, Pfleger, Dekan und Konvent von Fulda urkundlich ihr Einverständnis erklärt. Konrad von Mainz verpflichtet sich nun gegenüber Abt, Pfleger, Dekan und Konvent von Fulda, dass er sich in Hinblick auf die Einlösung und andere, die Pfandschaft berührende Sachen so verhalten wird, wie der Bischof von Würzburg es zugesagt hat. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad III. Erzbischof von Mainz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.