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Tagebuch Maria Anna (Jenny) von Laßberg, geb. von Droste-Hülshoff
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Enthält: - [Konvolut 49], 12 Bl., 24 eigh. beschriftete Seiten, 1. Januar 1857 bis 31. Dezember 1857 (Gedenken und Totenamt für den vor zwei Jahren verstorbenen Laßberg, 15. und 16. März 1857; Kistchen mit Münzen an Maria Görres [Witwe von Guido Görres] in München, 24. März 1857; Nachricht vom Tod von Jennys enger Freundin Louise von Streng, 27. April 1857; Laßbergs Schreibzimmer wird ausgeräumt, 8. Mai 1857; Herr Flink bringt Jenny Pension und Zinsen von Donaueschingen [Fürst von Fürstenberg], 28. Mai 1857; erneuter Besuch von Herrn Flink wegen einer Vollmacht für Jennys volljährig gewordene Töchter, 3. Juni 1857; Todesanzeige von Tony de Galliéris und ihrer Mutter Antoinette, geb. von Wrede, 14. Juni 1847; Briefe an Cotta und an Werner von DH wegen der Münzsammlung, 20. Juni 1857; Jenny sieht die Briefe von Laßbergs Freund Johann Leonhard Hug durch, "die sehr schön sind", 29. Juni 1857; Brief von Cotta, 5. Juli 1857; Ankunft des Bischofs von Mainz, Wilhelm Emmanuel von Ketteler, 28. Juli 1857; kurzer Besuch von Ludwig Uhland, 4. August 1857; Ankündigung der Heirat Philippa Pearsalls mit Hughes Talbot, 6. August und 13. September 1857; Ankunft von Werner, Clemens und Carl von DH, 17. September 1857; Besuch von Ludwig von Madroux mit Sohn Max, 21. September 1857; Freiherr von Pfaffenhofen [Hofintendant des Hauses Fürstenberg] lässt zwei Wagen voll Bücherkisten wegfahren, 2. Oktober 1857; die letzten 23 Bücherkisten [mit Laßbergs Bibliothek] werden abgeholt, 10. Oktober 1857; Brief an Philippa Hughes Talbot, 22. Oktober 1857; Brief von der Cotta'schen Buchhandlung mit 400 Gulden und 6 Exemplaren der neuen Ausgabe des 'geistlichen Jahres' [Das geistliche Jahr. 2., verb. Aufl. Stuttgart, Augsburg: Cotta, 1857], 17. November 1857; die Kindermärchen von Wilhelm Grimm zum Geschenk bekommen, 7. Dezember 1857; Erinnerung an die Ankunft in Eppishausen nach der Heirat mit Laßberg 1834, 8. Dezember 1857; Brief und Schachtel der Tante Anna von Arnswaldt mit einer Fotografie "der lieben sel. Mama" [Therese von DH], 27. Dezember 1857; - [Konvolut 50], 14 Bl., 24 eigh. beschriftete Seiten, 1. Januar 1858 bis 23. November 1858 (Brief von Philippa Hughes "mit wichtigem Inhalt", 4. Januar 1858; Besuch von Philippa mit Ehemann Hughes, "der mir sehr gefällt", 15. Januar 1857; Besuch von Pfaffenhofens, er bringt Jenny die angekauften Obligationen zu 1000 Gulden, 10. März 1858; L. Hohbach fertigt Porträtfotografien, 21. Mai 1858; die Hughes sind nach Rorschach zum Verkauf von Wartensee [Landsitz Robert Pearsalls] gefahren, 1. Juni 1858; Jenny ordnet alte Briefe, 4. Juli 1858; eine große Kiste für Münster wird gepackt, 7. Juli 1858; Gundel reist in Begleitung von Settchen Kappelhoff nach Weis(s)bad zur Molkenkur, 13. Juli 1858; Brief an den St. Galler Domdekan Greith, 19. Juli 1858; L. Hohbach fertigt Porträtfotografien Jennys und ihrer Töchter Hildegard und Hildegunde, 20. Juli und 3. August 1858; Abreise Jennys nach Westfalen, 6. August 1858; unterwegs in Frankfurt Besuch des Römers und des Städelschen Instituts, in Bonn Besuch bei Pauline und Betty von DH, Ankunft in Münster, 9. bis 19. August 1858; in Hülshoff Auspacken der aus Meersburg verschickten Kisten, 23. August 1858; Abreise nach Bökendorf, 24. August 1858; Besuch in Thienhausen bei August von Haxthausen, 30. August 1858; Besuch der Hofdame der Großfürstin Helene von Russland, Frl. von Rahden, 9. September 1857; Nachricht vom Tod von Clemens von Boeselager, 24. September 1858; Brief von Philippa Hughes, sie sei sehr krank gewesen, 27. September 1858; Erinnerung an den Hochzeitstag mit Laßberg vor 24 Jahren, 18. Oktober 1858; Abschied von Bökendorf und Rückreise nach Münster, dort Logis an der Lambertikirche, ab 3. November 1858)
Archivale
Wasserzeichen: nein
Jenny von Laßberg starb am 29. Dezember 1859 in Münster. [für Digitalisierung vorsehen] Schäden - nicht benutzbar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.