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Worms (Domstift): Rudolf von Rüdesheim, Lehrer des geistlichen Rechts, und Jakob Daube bekunden, dass sie den Streit zwischen Peter von Wattenheim...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 20 Orte, Buchstabe W >> 20.21 Worms (Domstift)
1454 Januar 19
Domstift (Vorprov.: Neues Spital)
Ausfertigung, Pergament, anh. Siegel Aussteller 1 abgef., Aussteller 2 erh., Aussteller 3 besch., Aussteller 4 abgef., als Transfix an Urk. 1437 August 13 (Nr. 380)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1454, Samstag nach St. Antoniustag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Worms (Domstift): Rudolf von Rüdesheim, Lehrer des geistlichen Rechts, und Jakob Daube bekunden, dass sie den Streit zwischen Peter von Wattenheim, Spitalmeister, und Peter Speltz, dem Pfeiffer, der laut einem Hauptbrief in das Spital eingetreten ist, wegen der Pfründe von 100 Pfund Heller zu Gunsten des Peter Speltz geschlichtet haben, und dass die Streitenden die Schlichtung angenommen haben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Rudolf, Domdekan, Jakob Daube, Ratsherr, Dietz Strube, Vikar an St. Andreas, Johann Beseler, Bürger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.