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Untersuchung der am Fronleichnamstag 1712 während der Prozession in der Burgstraße zu Siegen vorgefallenen blutigen Auseinandersetzungen, Band 1
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 8. Kirchenangelegenheiten >> 8.5. Verschiedene Kirchenangelegenheiten (Rechtsstreitigkeiten, Belehnung von Kirchengütern)
1679-1712
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Index enthaltener Schriftstücke; Berichte und notarielle Beglaubigungen von Störungen und Übergriffen während der Fronleichnamsprozession in Siegen (1679-1711); "Species facti, welchergestalt die Catholische in der Stadt Siegen am Frohnleichnambs-Tag dieses 1712. Jahrs armata manu eine Procession gehalten / und die Grenadier-Guarde des Evangelischen Fürsten / ob sie gleich sich schon zu retiriren angefangen / feindlich angegriffen / Einen Lieutenant und 3. Gemeine davon erschossen / und mehr als 10. andere gefährlich blessirt haben" (21.09.1716, Druck); Korrespondenzen der Regierungen zu Nassau-Dillenburg, Nassau-Hadamar, Nassau-Diez und Nassau-Siegen wegen gewaltsamer Übergriffe von Katholiken während der Prozession am Fronleichnamstag gegenüber reformierten Militärs in Siegen (1712); Befragungen von Zeugen auf der evangelischen Kanzlei zu Siegen (1712); Beschwerden des Pfalzgrafen bei Rhein und des Bischofs zu Münster über Feindseligkeiten zwischen der reformierten Garde und den in Siegen garnisonierenden kurpfälzischen und bischöflich-münsterischen Milizen (1712); Gesuche der reformierten Regierung zu Nassau-Siegen um Beistand der evangelischen Reichsstände und deren Zusagen (1712). Korrespondenten u.a.: J. von Neuhoff (Siegen), Wildt (Siegen), Miltenberger (Siegen), Notar Heinrich Lipsius, Adami, Eberhardi, Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), Resident R. R. von Diest (Köln), Rat Dr. G. A. Eulner (Kassel, Marburg), Bischof Franz Arnold von Wolff-Metternich zur Gracht (Münster), Kurfürst Georg Ludwig zu Braunschweig-Hannover, Agent Pfeiffer (Berlin), König Friedrich I. von Preußen, Karl Landgraf von Hessen-Kassel, Geheimrat Gustav de Mardefeld (Düsseldorf), Graf von Wassenaer (Düsseldorf), Johann Baptista Schoumann (Regensburg), von Hiller, Amtsverweser Andreas Wagner (Freusburg).
415 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.