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Discussio Recke
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Enthält: Schuldner: Dietrich Recke († 1619), dann dessen Sohn Dietrich. Haus: Kirchspiel Überwasser, an der Kreuzstraße beim Stadtkeller. Käufer: Ratsherr Ludolf Burmeister als Bierherr. Gläubiger: Herman Veltkamp; Katharina Uphaus, Witwe des Rembert Rupe; Ratsherr Johan Lennep und dessen Ehefrau Katharina Heideman; die Armen im Preußenhaus, vertreten durch die Provisoren Henrich Modersohn und M. Michael Hessling; Johan menslage; Johan Stromberg; Johan Cöplin; Johan Jödefelt; Dr. Goddert Grotegese; die Armen zu Kinderhaus, vertreten durch den Emonitor Johan Nettesem; die Kinder des † Notars Kaspar Rexing, vertreten durch die Vormünder Ratsherr Lic. Dietrich Kerckhoff, Herman Rexing und M. Mathias von Rees; Engelbert Clevorn zu Darfeld; Johan Philips in Verdorp in Geldern und dessen Ehefrau Anna Recke, Tochter des Schuldners; Gerhard Recke, Sohn des Schuldners; der Almosenkorb Überwasser, vertreten durch den Provisor Notar Johan Stael; die Armen zur Wick, vertreten durch den Provisor Johan Hollenhorst.
Archivale
Verweis: siehe auch Nr. 252 sowie acta judicialia Nr. 85
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.