Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Inventare des Antiquars Vischer zum Sturz 1775/76, Unterfasz. 1: Kasten T V (Bronzen und antike Gefäße)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Das Verzeichnis (in doppelter Ausfertigung, mit geringfügigen Abweichungen) enthält 194 arabisch nummerierte Posten von zumeist antiken Figuren, Reliefs und Gefäßen aus Metall, Ton und Glas. Davon stimmen Nr. 1-172 völlig mit den gleichlautenden Nummern im entsprechenden Verzeichnis von 1771 überein (Einzelheiten zu diesen Stücken siehe A 20 a Bü 83).
Nr. 173-194 wurden im Zuge des Sturzes von 1784/85 nachgetragen (vgl. Zuwachsverzeichnis von 1784; A 20 a Bü 125), darunter befinden sich:
- überwiegend antike Statuen, Büsten und Reliefs aus Marmor, Bronze, z. T. auf hölzernen Sockeln oder in hölzernen Rahmen;
- ein antikes messerähnliches Instrument aus Bronze;
- antikes Keramikgeschirr.
Vgl. a. Sturzbericht von 1784/85 (A 20 a Bü 119) sowie Folgeverzeichnis im Hauptinventar von 1785 (A 20 a Bü 130, fol. 116-146).
1 Folioheft, Bl. 1-23 u. ohne Blattzählung, 1 Folioheft ohne Blattzählung
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.