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Streitigkeiten und Übereinkünfte mit den Nachbarn des Hauses S 97 [Karlstr. 23] wegen vorzunehmender baulicher Veränderungen und dergleichen.
Enthält:1) 1524 Juli 18:Liber der Pauleut Enndtschied anno 1524, fo. 1122) 1525 August 2:Liber der Pauleut Enndtschied anno 1525, fo. 1431) & 2): Zwei Entscheidungen der geordneten Bauleute der Stadt Nürnberg in der Streitsache des Georg Bayr, Besitzer des Hauses am alten Weinmarkt, mit seinem Nachbarn Valentin Koch wegen des Baus und der Unterhaltung einer Mauer und einer Dole zwischen ihren Häusern.2 Kop. Pap. 4 u. 2 Bl.3) Erlaubnis des Inhabers des Hauses zum schwarzen Adler am alten Weinmarkt die an seinen Garten anstossenden Hausnachbarn zur Anbringung von 4 Fenstern in ihrem Haus. Gleichzeitig erhält er seinerseits das Recht, an seiner eigenen Behausung, wenn ihm das nötig und erforderlich erscheint, ebenfalls 4 Fenster neu einbauen zu lassen.3) a) 1535 Juli 19: Conrad Neuners Revers gegen Jörg BaierKop. Pap. doppelt3) b) 1546 Januar 20: Georg Bayers Erlaubnis für Conrad NeunerKop. Pap. doppelt3) c) 1615 Februar 20: Marx Friedrich Pfaudts Revers gegen Matheus Fetzer und dessen Brüder.Kop. Pap. 5 Bl.4) 1585 Juli 12:Hanns Haubenthaller, Bürger und Rotschmied zu Nürnberg, stellt dem Rat der Stadt einen Revers aus wegen der Ausbesserung zweier Pfeiler und einer Mauer an seinem Haus am hinteren Weinmarkt, angrenzend an das Wirtshaus zum roten Rößlein und an die Irher oder Weißgerbergasse.Kop. Pap. 1 Bl. A.S. Nr. 185) 1587 Mai 29:Verhandlung und Urteil der Herren Baurichter (Jacob Starckh, Alexander Stockhamer, Hanß Clarner) in strittiger Bausache Melchior Peundtners, Inhabers des Hauses zum schwarzen Adler und Hanß Haubenthalers, beide Bürger und des größeren Rats, gegen ihren Nachbarn Stephan Graf, Bürger und Weißgerber.2 St. A.S. Nr. 29 a und Nr. 29 b, rot6) a)1588 Oktober 23:Melchior Peunthner, Bürger zu Nürnberg, beurkundet, dass ihm Paullus Sydlman und Engelhard Kurtz, seine Nachbarn, stets widerruflich erlaubt haben, in sein Haus ein neues Fenster brechen zu lassen.Siegler: Aussteller, Paulus Breunig und [...] [Name nicht eingesetzt]Kop. Pap. 1 Bl. A.S. Nr. 196) b)1615 Februar 20:Marx Friedrich Pfaudt bekräftigt den oben angeführten Revers.Siegler: Austeller, Veit Pfaudt, sein Vater und Cunradt Koch, sein Schwager.Kop. Pap. 3 Bl. A.S. Nr 25 a, rot7) a) 1599 März 21:Melchior Peuntner, Bürger zu Nürnberg, stellt seinem Nachbarn Hans Richter, Bürger und Genannten des größeren Rats, einen Revers aus über die jederzeit widerruflich erteilte Bewilligung zur Anbringung zweier Fenster.Siegler: AusstellerOr. Pap. mit 2 KopienGut erhaltenes Wachssiegel mit Papierdeckblatt. A.S. Nr. 197) b) 1628 Juli 5: Marx Friedrich Pfaudt bekräftigt diesen Revers.Or. Pap. und Kopie8) a) 1599 April 18:Revers Melchior Peuntners, Bürgers und Handelsmanns zu Nürnberg, gegen seine Nachbarn Matheus und Jacob Fetzer, Inhaber einer großen Handelsbehausung am Neuen Markt, wegen eines Ausgangs bzw. Durchgangs durch der Fetzer Hinterhaus.Kop. Pap. 3-fach, A.S. Nr. 228) b) 1615 Februar 20:Marx Friedrich Pfaudt bekräftigt den oben angeführten, inserierten Revers.Siegler: Austeller, Veit Pfaudt, Conrad Koch.Kop. Pap. 4 Bl. A.S. Nr. 26 a, rot9) s.d. [ca. 1600]2 Supplikationen Melchior Peuntners und Jacob Püetners mit Beschwerden gegen Georg Stempel, ihren Nachbarn, wegen der Benützung ihres abgeschlossenen Hofes zwischen ihren Häusern.Kop. Pap. A.S. Nr. 34 c, Nr. 34 d, rot 10) [ca. 1600-1605]Streit Melchior Peuntners mit seiner Nachbarin Agnes Hußlin, Hans Richters Witwe, wegen des an Peuntners Hinterhaus gegen das Richterische Haus angebrachten Fensters.Dabei Reverse Peuntners von 1604, Juni 1 und 1604 Juni 28.A.S. Nr. 31 und Nr. 22, rot11) a) 1603 September 9:Melchior Peuntner, Bürger zu Nürnberg, stellt einen Revers aus über den ihm von seinen Nachbarn (Matheus Fetzer und dessen Brüder), genehmigten Einbau von 3 Fenstern in seinen Stallungen im mittleren Hof seines Hauses am alten Weinmarkt.Kop. Pap. 1 Bl. A.S. Nr. 2311) b) 1615 Februar 20: Marx Friedrich Pfaudts Revers hierüber.Kop. Pap.12) 1614 November 16:Supplikation des Jacob Püetner, Inhaber des Hauses am Weinmarkt neben dem Wilden Mann gegen seinen Nachbarn, Marx Friedrich Pfaudt, wegen der angeblich widerrechtlich zugemauerten 3 Schlitzfenster an seinem Haus. Gegenvorstellungendes Marx Friedrich PfaudtKop. Pap. 8 Stück, A.S. Nr. 2813) 1614 August 31:Vergleich zwischen Sebaldt Henntz und Marx Friedrich Pfaudt, Inhaber des einst Peuntner'schen Hauses am alten Weinmarkt, wegen des 1612, veranlaßt durch die Einquartierung des Erzbischofs Ernst von Köln, Herzog zu Bayern, im Peuntner'schen Haus, ausgeführten Mauerdurchbruchs durch die Giebelwand des Hauses des Sebaldt Henntz.Siegler: Sebaldt Henntz und Marx Friedrich Pfaudt.Kop. Pap. 2 Bl. Doppelt. A.S. Nr. 3014) 1615 August 3:Vergleich zwischen Marx Friedrich Pfaudt, Besitzer des Hauses zum schwarzen Adler am alten Weinmarkt, und Hanns Fetzer, seinem Nachbarn, wegen einer Türe, die vom Saal des Pfaudt'schen Hauses in die Rechenstube des Fetzer'schen Hauses führt. Künftig soll diese Tür versperrt bleiben, aber nicht zugemauert werden.Siegler: Marx Friedrich Pfaudt, Hanns Fetzer, Conrad Koch und Paulus Sidelmann.Or. Pap. 3 Bl. und Kopie.4 Wachssiegel mit Papier überlegt, gut erhalten, A.S. Nr. 25, rot15) 1627-1628Streit zwischen Hans Haubenthaler, Rotschmied, einerseits und Martin Peller, Marx Friedrich Pfaudt und Ursula, Jacob Bütners Witwe, andererseits, wegen der Benützung und Absperrung eines zwischen ihren Häusern liegenden Höfleins.8 Stück; A.S. Nr. 34 u. Nr. 3516) 1630-1639Streit Marx Friedrich Pfaudts mit seinem Nachbarn Ruprecht Neßmann, Weinhändler, wegen eines Kellerdurchgangs in Pfaudts Keller.8 Stück, A.S. Nr. 3317) 1656 Oktober 23:Revers der Kinder des verstorbenen Marx Friedrich Pfaudt gegen Paulus Seitz, Weißgerber, und seine Frau Barbara, wegen eines vergitterten Fensterleins in der Seitz gehörigen Mauer.2 Ausfertigungen und 1 Kopie, A.S. Nr 36, rot18) 1719 September 8:Matthias Zacharias Schückher, Bürger, Kauf- und Handelsmann zu Nürnberg, der seinen Schwiegereltern Johann Christoph und Barbara Blanckh, sein hinteres Gartenhaus zur Fortführung ihrer Goldschlägerwerkstatt hat einrichten lassen und wegen des dadurch entstehenden Lärms mit seinen Nachbarn (Dr. Wernberger, Dr. Lochner, Herrn von Lemp, Herrn Benzel und Herrn Kraft, Wirt und Gastgeb zu den 3 Königen) in Streit geraten war, vergleicht sich mit diesen über die Art und Weise der Fortführung der Goldschlägerwerkstatt.Siegler: AusstellerOr. Pap. 3 Bl., kl. rotes Lacksiegel aufgedrückt.19) 1719 April 14:Extrakt aus dem Leonhard Tucher'schen Kaufbrief über ein Hinterhaus in der Weißgerbergasse.Kop. Pap. 2 Bl.20) 1729 September 20:Beglaubigter Auszug aus einem Hausbrief von 1669 über den Gebrauch eines Durchgangs auf dem Neuen Bau zwischen dem vorderen und dem mittleren Haus, sowie über die Bauunterhaltung eines Dächleins, das teils dem vorderen, teils dem mittleren Haus zugehört. Dieser Auszug wurde gefertigt anlässlich eines Hausverkaufs [nicht genannt welches Haus] durch Leonhard Duscher, Rindmetzger, an die Friedrich Rißischen Eheleute.Or. Pap. Beglaubigt durch den kaiserlichen Notar Sigismund Schmid. Papierüberlegtes Wachssiegel und Notariatssignet.21) 1781 August 7:Carl Magnus Zitzmann und seine Frau Maria Barbara stellen Johannes Bepler seinen Revers aus für den genehmigten Durchbruch zu einem Erkerlein in ihrem Haus.Or. Pap. 1 Bl.
Umfang/Beschreibung: 21 Stück
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/95 - Karlstr. 23
Bayer, Georg
Benzel, N
Bepler, Johannes
Breunig, Paulus
Clarner, Hans
Duscher, Leonhard
Ernst (Erzbischof von Köln)
Fetzer, Jacob
Fetzer, Mathes
Graf, Stephan
Haubenthaler, Hans
Hentz, Sebald
Hußlein, Agnes
Koch, Conrad
Koch, Valentin
Kraft, N
Kurz, Engelhard
Lemp, N
Lochner, N Dr.
Neßmann, Ruprecht
Neuner, Conrad
Peller, Martin
Peuntner, Melchior
Pfaudt, Marx Friedrich
Pfaudt, Veit
Planck, Barbara
Planck, Johann Christoph
Pütner, Jacob
Pütner, Ursula
Richter, Agnes
Richter, Hans
Richter, Hans (N-sel)
Riß, Friedrich
Schmid, Sigismund
Schückher, Matthias Zacharias
Seitz, Barbara
Seitz, Paulus
Sidelmann, Paulus
Starck, Jacob
Stempel, Georg
Stockamer, Alexander
Tucher, Leonhard
Wernberger, N Dr.
Zitzmann, Barbara
Zitzmann, Carl Magnus
Drei Könige, bei den (Wirtshaus)
Irrergasse
Karlstr. 23
Neuer Bau
Neuer Markt
Rotes Rößlein (Wirtshaus)
S 97
Schwarzer Adler (Hausname)
Weinmarkt, alter
Weißgerbergasse
Wilder Mann (Wirtshaus)
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.