Der Richter und Ratsherr Jodok ("Jos") Schad sowie die Ratsherren Christian Harder und Simon Braun, alle drei Pfarrkirchenbaupfleger in Ulm, bekennen, dass ihnen Johann Baumgartner von Baumgarten zu Hohenschwangau [Gde. Schwangau/Lkr. Ostallgäu] und Erbach [Alb-Donau-Kreis] wie in einem am 26. Oktober 1542 [A Urk. lfd. Nr. 3581] geschlossenen Vertrag festgelegt wurde 640 rheinische Gulden, je 16 Batzen für 1 Gulden gerechnet, bezahlt hat. Dafür verzichten sie namens des Rats der Stadt Ulm auf das Patronatsrecht an einer Kaplanei, die vormals der Ulmer Bürger Johann Nachbauer im Ulmer Münster gestiftet hat. Außerdem verzichten sie auf jährliche Einkünfte in Höhe von 15 Gulden, 15 Imi Fesen, 15 Imi Roggen und 15 Imi Hafer, die bisher von Gütern in der Herrschaft Erbach an die Kaplanei gefallen sind, sowie auf einen jährlichen Zins in Höhe von 2 Gulden von diesen Gütern, den der Sohn des Johann Nachbauer zu einem Jahrtag für seinen Vater der Bruderschaft im Ulmer Münster übergeben hat.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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