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Schriftstücke zu Verhandlungen mit den Landständen,
insbesondere die von den Marschländern und freien Ständen verlangte
Auslieferung der bisher im Marschländer Prozess ergangenen Akten an
das Tribunal zur Fortsetzung des Prozesses Vol. XVIII
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Schriftstücke zu Verhandlungen mit den Landständen,
insbesondere die von den Marschländern und freien Ständen verlangte
Auslieferung der bisher im Marschländer Prozess ergangenen Akten an
das Tribunal zur Fortsetzung des Prozesses Vol. XVIII
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 1 Gesamte Landstände und Bremer Ritterschaft
1667-1669
Enthält: Gesuch der bremischen Stände an die Regierung vom 28. November 1667 um Verzeichnung der zur Streitsache mit den Marschländern gehörigen Akten durch den Archivar (mit Anlage: Mandat des Tribunals an die bremischen Stände vom 24. Oktober 1667 zur Aushändigung der Akten zum Prozess der Marschländer gegen die freien Stände wegen Ausschlusses von den Landtagen und Steuerfreiheit); Gesuch von Johannes Neumann, Anwalt der Marschländer, an die Regierung vom 16. Januar 1668 um Zulassung zur Auffindung und Inspektion der Akten (mit Anlage: Schreiben des Tribunals an die Regierung vom 17. Dezember 1667 wegen Übergabe der Akten, mit beigefügtem Tribunalsprotokoll vom 13. Dezember 1667); Gesuch Neumanns an die Regierung vom 22. Januar 1668 um Übergabe der Akten (mit Anlage: Tribunalsschreiben vom 7. Januar 1668); Gesuch Neumanns an die Regierung vom 24. Januar 1668 um Ausstellung eines Attestates wegen verspäteter Aktenübergabe, mit nachfolgendem Attestat; Erinnerung der bremischen Stände vom 27. Januar 1668 wegen Edition der Akten (mit Anlagen, u.a.: Anmerkungen der Stände zu dem am 13. Dezember 1667 beim Tribunal vorgelegten Verzeichnis der im königlichen Archiv in Stade vorhandenen Akten); Gesuch Neumanns vom 6. Februar 1668 um Zusendung der Stände-Schrift; Schreiben des Tribunals an die Regierung vom 31. Januar 1668 wegen Übergabe der Akten (mit Anlage); Bericht Neumanns an die Regierung vom 2. März wegen vollzogener Inspektion der Akten (mit Anlagen); Attestat der Regierung vom 5. März wegen weiterer Verzögerung der Aktenabgabe; weitere Schriftsätze zur Einsichtnahme, Verzeichnung, Abschrift und Überbringung der Akten nach Wismar vom März bis September 1668, auch Mandate der Regierung an den Archivar Heinrich Dancker; Gesuche Neumanns bzw. der Deputierten der Marschländer vom Dezember 1668 bis Februar 1669 um Inspektion und Extrahierung der Schatzregister, mit positiver Verfügung der Regierung vom 11. März 1669; Schreiben des Tribunals an die Regierung vom 20. April 1669 wegen Übersendung auch der alten Protestationen der Marschländer und Ausschreibungsformulare, mit beigefügtem Gesuch der Marschländer; Gesuch der Marschländer-Deputierten an die Regierung vom 16. August 1669 um Inspektion und Herausgabe der Landtagsprotokolle, auch Schreiben des Tribunals dazu vom 23. Juli 1669, mit positivem Regierungsbescheid
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.