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Wilhelm Pfannenstiel
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Enthält u.a.: Bericht Göran von Otters über seine Begegnung mit K.G., 1942, 1964; Angaben zur Person Wihelm Pfannenstiels nach dem Stand von 1944 von Heiner Lichtenstein, 1966; Kurze Biographie K.G.s, o.D.; Der Gerstein-Bericht in Bezug auf Wilhelm Pfannenstiel ausgewertet incl. Teile des französischen Gerstein-Berichtes vom 26.04.1945, 1966; Aussage Wilhelm Pfannenstiels über K.G. im Sobibor-Prozeß, 1966; Korrespondenz Heiner Lichtensteins betr. K.G. und Wilhelm Pfannenstiel u.a. mit dem IRK, 1967, und Simon Wiesenthal, 1967; Unterlagen betr. der Habilitierung von Dr. S. Rascher bei Wilhelm Pfannenstiel in Marburg, 1943; Ausbildungsverlauf S. Raschers, o.D.; Manuskript zur WDR-Sendung "Der Außenseiter" zum 20. Todestag K.G.s von Heiner Lichtenstein, 1965; Aussagen Wilhelm Pfannenstiels vor dem Landgericht Darmstadt, 1950; Manuskript "Kurt Gerstein. Ein Gerechter in Sodom?" von E. Brand, 1964
Darin u.a.: Druckschrift: Der Gerstein-Bericht in "Dokumentation zur Massenvergasung" Schriftenreihe der Bundeszentrale für Heimatdienst, 1962; Zeitungsartikel zum Sobibor-Prozeß, 1966; Zeitungsartikel zu den Aussagen Wilhelm Pfannenstiels zum Prozeß gegen den ehemaligen SS-General Wolff in München, 1966
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.