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Klärung der Sukzessionsfähigkeit und der Apanagiatsangelegenheiten der Söhne aus der dritten Ehe des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Designation enthaltener 149 Schreiben betreffend die Sukzessionsfähigkeit und Apanagiatsangelegenheiten der Söhne aus dritter Ehe des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen (1679-1722); Designation enthaltener 14 Schriften betreffend deren Übergabe an den Reichshofrat und an das Reichskammergericht u.a. wegen der Investitur der Linie Nassau-Katzenelnbogen (1715-1717); Notarielle Beglaubigung über die Huldigung auf die Söhne des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen (1686); Protestation der evangelischen Fürsten gegen die Erbhuldigung der Kinder des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen (1686); Abschrift eines Postskriptums des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (12.06.1686); Vollmacht der Prinzessin Albertine von Oranien für Georg Wilhelm Grüttern zur Teilnahme an der Erbhuldigung in Siegen (1686); Revision des kaiserlichen Lehnsempfängnisses (1718). Korrespondenten u.a.: Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Heinrich Fürst zu Nassau-Dillenburg, Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen, Wilhelm Hyacinth Fürst zu Nassau-Siegen, Albertine Prinzessin von Oranien, Wilhelm Fürst zu Nassau-Dillenburg, Friedrich Wilhelm Adolph Fürst zu Nassau-Siegen, Franz Wilderich von Menßhengen, Carl Landgraf zu Hessen-Kassel, Johann Christoph Schlegell (Wien); Kanzleidirektor Johann Wilhelm Zinckgräf (Wien), von Ritz (Köln), Reichshofratsagent Praun (Wien).
377 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.