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Auf der Wedemhove zu Roxel
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Enthält: Vor dem Gografen zum Bakenfeld Dr. der Rechte Hermann Osthoff verpflichten sich Bernard Schulte Stottbroch, Bernardt Richter, Albert Schulte Herman, Johan Schulte Berndt, Sebastian Ratert, Albert Helman, Johan Albrandt, Sebastian Schulte Köning, Albert Grosse Cateman, Dietherich Grosse Thier, Heidenrich Lutke Thier, Bernardt Schulte Westerhoff, Johan Grosse Brintrup, Bernardt Grosse Westarp, Bernardt Grosse Vorschepoel, Johan Westhusing, Heinrich Brockman, Herman Lutke Kukenbeck, Georg Kuckmann, Herman Welinck, Johan Lutke Brintrup, Bernardt Benninck, Johan Kohaus, Albert Velthaus, Johan Erdelkamp, Michael Engelberding, Johan Homann, Melchior Lütke Jockweg, Hermann Grosse Kukenbeck, Henrich Marckenbeck, Melchior Stockman, Henrich Schulte Altenroxel, Johan Örlich, Henrich Gerding, Anton Mollenhove, Johan Ibeman, Johan Middendorf, Johan Hugeman, Johan Berning, Henrich Rotert, Bernardt Boeckman und Christof Henrichman als zeitige Provisoren, Bauerrichter und gemeine eingesessene Hausleute des Ksp. Roxel, jene 400 Rtlr. jährlich mit 24 Rtlr. zu verzinsen, die ihnen zwecks Zahlung der Hessischen Satisfaktionsgelder von Goswin Droste zu Vischering, Dombursner des Domstifts zu Münster, geliehen wurden, da die Roxeler Kirchspielseingesessenen sonst "Haus, Hof und Erbe verlassen, davon laufen und anderwärts ihre Leibs- und Lebensnahrung suchen müssten", "da sie dermassen ausgesögert und von Mitteln entrüstet, dass sie fast nicht vermögen, die aufschwellenden pensiones ihren vielfältigen Creditoren zu bezahlen. Zeugen sind Johann Brintrup, Notar, und Johann Cappy, Küster zu Albachten. Ausgefertigt und unterschrieben vor dem Gerichtsschreiber und Notar Bernard Rodorf. Ferner unterschreiben Jobst Edmund Brabeck und Henrich Droste zum Hülshoff. Siegel des Gogerichts, des Domkapitels und 9 mitinteressierter Erb- und Gutsherren, die nicht genannt sind. Or. Pgt. (durch Mäusefrass leicht beschädigt). Zur Akte Amt Roxel, Belege 1832 gehörig (= C 127/128)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.