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Angelegenheiten der Junker von Hatzfeld zu Wildenburg
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.4. Familie von Hatzfeld
1535-1644
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen der Junker von Hatzfeld mit Graf Wilhelm zu Nassau-Dillenburg wegen Gefangennahme des gräflichen Untertanen Johann Wolff zu Freudenberg in der Herrschaft Wildenburg aufgrund offener Schulden (1535-1538); Streit zwischen dem Junker Johann von Hatzfeld zu Wildenburg und dem ehemaligen Renteinnehmer Johann Birck, genannt Wolff, wegen offener Rechnungen (1538-1539) Korrespondenzen wegen ausstehender Schulden des Wilhelm von Hatzfeld zu Wildenburg bei Graf Ernst zu Holstein-Schauenburg (1568-1569); Korrespondenzen zwischen Georg von Hatzfeld den Älteren und Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg betreffend u.a. militärische und politische Angelegenheiten (1584-1594); Befürwortung der Eheschließung des Junkers Sebastian von Hatzfeld zu Crottorf mit Lucia von Sickingen (1590); Korrespondenzen des Sebastian von Hatzfeld mit der Siegener Regierung betreffend das im Amt Freudenberg geschlagene Gehölz (1624); Bericht des Johann Creutz zu Freudenberg über abgehauenes Gehölz im Amt Freudenberg (09.04.1624); Berichte über amtliche Besichtigungen des Gehölzes im Amt Freudenberg (1624); Aufnahme der Grafen zu Hatzfeld in die Wetterauische Grafenkorrespondenz (1644). Korrespondenten u.a.: Hermann von Hatzfeld, Ludewig von Hatzfeld, Wilhelm Graf zu Nassau-Dillenburg, Johann von Selbach, Johanna von Harff, Wilhelm von Hatzfeld, Rat Dr. Johann Meixner (Dillenburg), Ernst Graf zu Holstein-Schauenburg, Georg von Hatzfeld den Älteren, Johann VI. Graf zu Nassau-Dillenburg, Obrist Friedrich von Reiffenberg, Sebastian von Hatzfeld, Landschreiber Johann Klinck (Siegen).
94 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.