Hans Lang genannt Pur zu Atzenberg bekennt, daß Margarethe [III. am Feld], Äbtissin zu Baindt ("Bünd"), ihm und seiner Ehefrau Elsbet Schäntzin auf Lebenszeit das Gut zu Atzenberg verliehen hat. Er schuldet dem Kloster wegen alter, bei seinem verstorbenen Vater aufgelaufenen Zinsen sowie wegen des Ehrschatzes 71 fl 14 ß 6 d Landswährung, die er in Jahresraten von je 10 fl abtragen wird. Auf die Tilgung angerechnet wird der Kaufpreis von 15 lb 8 ß 6 d aus dem Verkauf von Vieh und Gerät, darunter Pflug und beschlagene Wagenräder. Solange das Kloster Vieh und Gerät nicht an sich nimmt, muß es der Aussteller in gutem Zustand halten und darf es nicht veräußern.