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Discussio Jöddefelt
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Enthält: Schuldner: Jungfer Anna Jöddefelt † 1615, später ihre Erben, vertreten durch die Testamentsvollstrecker Lic. Dietrich Kerckhoff, Johan Joddefelt und Mathäus Osnabrück. Haus: Fischmarkt zwischen Häusern des Lanzellot Wittover und der Witwe Bisping. Gläubiger: Philipp Brausche als Amtmann der Antonii-Kaapelle, Johan Holtappel, Bruder des Wilhelm Holtappel; Gertrud Clevorn, Witwe des Bernard von Münster zu Meinhövel; Ratsherr Bernard Baurman als Miterbe des Johan Glandrup; das Kind des † Johan Straman, vertreten durch den Vormund Wolter Hane; das Kapitel zu St. Ludgeri, vertreten durch den Dechanten Gerhard Crane und den Senior Jost von Büren; die Armen in Selm als Rechtsnachfolger der † Jungfer Katharina von Münster in Nottuln; die Armen zur Wick, vertreten durch den Provisor Johan Hollenhorst; die Witwe des Kaspar Höfflinger; das große Schwesternhaus in Coesfeld, vertreten durch den Pater Gerhard Thile und die Mutter Anna von Rechtern; Gerhard Thier als Pastor zu Ascheberg undd Inhaber des Marien-Altars in Werne; Klara Hölter; Lic. Wilhelm Lageman und dessen Ehefrau Katharina Meyer, ehemals Witwe des Dr. Franz Leisting; Dietrich Wedling in Bredevort als Erbe seiner Frau Maria Joddefelt; die Armen am Buddenturm, vertreten durch den Provisor Johan Krampe, Kaplan an Überwasser; Johan Lennep; Jakob Tinnen; die Domelemosyne, vertreten durch Dietrich Zweifel; Dietrich Neuhaus, Prokurator am geistlichen Hofgericht. Anlagen in Abschrift: 1. 1560 Samstag vor Palmarum (April 6): Rentverkauf. 2. 1579 Samstag nach Ostern (April 25): Abtretung der Rente zu 1.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.