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Belegakten Landgerichtsbezirk Aachen (Bestand)
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Bestandsgeschichte: Belegakten zu den Zivilstandsregistern der Standesämter im Landgerichtsbezirk Aachen
Form und Inhalt: Die vorliegende, in einzelnen Punkten noch vorläufige Erschließung der Belegakten zu den Zivilstandsregistern der Mairien bzw. Bürgermeistereien im Landgerichtsbezirk Aachen - Bestand PA 2301, Umfang: z. Zt. 9825 Einheiten - wurde in den Jahren 2013-2016 von den Archivbeschäftigten Norbert Hoffmann und Jan Szybalski, beide Dezernat R 1, vorgenommen.
Die Endredaktion des VERA-Findbuches (Korrektur von Tippfehlern, Modernisierung der Ortsnamen, Bildung der Klassifikationspunkte) erfolgte durch Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak im Dezember 2016 und Januar 2017.
Im Regelfall liegen nur Belege zu Heiraten (H) vor. Bei den Bürgermeistereien, wo zusätzlich Sammelakten zu Geburten (G) und/oder Sterbefällen (S) angelegt wurden, ist der Klassifikationspunkt in eine weitere Klassifikationsebene nach Registerarten untergliedert.
Folgende zum Bestand zählende Belegakten sind aufgrund starker Beschädigungen noch nicht erfasst worden:
Die genannten Sammelakten sowie weitere, überwiegend als Fragmente überlieferte und bislang nicht oder lediglich grob zuzuordnende Unterlagen werden erst nach abgeschlossener Restaurierung verzeichnet, in das Findbuch integriert und - sofern es der Erhaltungszustand dann zulässt - für die Nutzung freigegeben.
Duisburg, den 19.01.2017
gez. Jörg Franzkowiak
693 Kartons; z. Zt. 9851 Einheiten; 693 Kartons; z. Zt. 9825 Einheiten
Bestand
German
Die Zivilstandsregister und die Kirchenbuchduplikate im Nordrhein-Westfälischen Personenstandsarchiv Rheinland. Eine Übersicht, 2. erweiterte Aufl., bearb. von Jörg Füchtner und Andrea Lauermann, Siegburg 1997 (Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen B 8).
Füchtner, Jörg: Quellen rheinischer Archive zur neuzeitlichen Personen- und Familiengeschichte. Eine Einführung in fünf Kapitel Kunde der Quellen und ihrer Gründe, Siegburg 1995 (Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen C 35).
Huschke, Wolfgang: Zur wissenschaftlichen Auswertung der Bestände des Personenstandsarchivs Brühl, in: Der Archivar 26 (1973) 3, Sp. 415-424.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.