Vor dem öffentlichen Notar Johann Seiler von Dillingen, derzeit Schulmeister zu Geislingen ("Gislingen") [a. d. Steige/Lkr. Göppingen], und den hinzugezogenen Zeugen haben Kaspar Eichelin ("Aychelin"), Kirchherr zu Geislingen, und Peter Beck, Kirchherr zu Altenstadt [Stadt Geislingen a. d. Steige/Lkr. Göppingen], ihren Streit wegen den ihren Pfarrkirchen zugehörenden Zehnten gütlich beigelegt. Durch die in der Sache erfahrenen Männer Ulrich Schmied und Johann Wieland, Bürger und Richter zu Geislingen, die Gebrüder Konrad und Christian Stahel, Johann Sürlin und Peter Ritter, alle aus Altenstadt, haben sie sich die den jeweiligen Pfarrkirchen zehntpflichtigen Güter weisen lassen. Daraufhin haben sich beide Kirchherren dahingehend geeinigt, dass künftig alle diejenigen Güter, die in diesem Notariatsinstrument verzeichnet sind, den Zehnt an die Pfarrkirche in Geislingen geben sollen. Alle Güter, die hier nicht verzeichnet sind, liefern dagegen den Zehnt an die Pfarrkirche in Altenstadt.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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