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Albrecht [von Hohenlohe], erwählter und bestätigter Bischof zu Würzburg, beurkundet: Der Pfarrer zu Retzstadt (Retzstat) Friedrich von Buchen (de Bukonia), die verstorbene Kunigunde, Witwe des Edelknechts Volker Torse, der Edelknecht Volker von Thüngersheim (Tungershem) und seine Ehefrau Elisabeth, Tochter der Kunigunde Torse, verschiedene Einwohner von Retzstadt, die Gemeinde Retzstadt sowie die Karlstädter Bürger Gottfried und Gerhus Fischer (Piscator) haben durch Stiftungen eine ausreichende Ausstattung für die Errichtung einer Frühmesse in der Pfarrkirche zu Retzstadt geschaffen. Der Bischof errichtet daher mit Zustimmung des Abtes des Klosters St. Stephan in Würzburg Hermann [von Rhode] als Patronatsherr der Pfarrkirche und des Pfarrers diese Frühmesse als einfache Pfründe ohne Seelsorge. Das Patronatsrecht für die Frühmesse überträgt er dem jeweiligen Abt des Klosters St. Stephan. Außerdem legt er die Aufgaben und Pflichten des Frühmessers fest. Datum Herbipoli 1346 xvii kalendas decembris. Aussteller: Bischof von Würzburg. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Albrecht [von Hohenlohe], erwählter und bestätigter Bischof zu Würzburg, beurkundet: Der Pfarrer zu Retzstadt (Retzstat) Friedrich von Buchen (de Bukonia), die verstorbene Kunigunde, Witwe des Edelknechts Volker Torse, der Edelknecht Volker von Thüngersheim (Tungershem) und seine Ehefrau Elisabeth, Tochter der Kunigunde Torse, verschiedene Einwohner von Retzstadt, die Gemeinde Retzstadt sowie die Karlstädter Bürger Gottfried und Gerhus Fischer (Piscator) haben durch Stiftungen eine ausreichende Ausstattung für die Errichtung einer Frühmesse in der Pfarrkirche zu Retzstadt geschaffen. Der Bischof errichtet daher mit Zustimmung des Abtes des Klosters St. Stephan in Würzburg Hermann [von Rhode] als Patronatsherr der Pfarrkirche und des Pfarrers diese Frühmesse als einfache Pfründe ohne Seelsorge. Das Patronatsrecht für die Frühmesse überträgt er dem jeweiligen Abt des Klosters St. Stephan. Außerdem legt er die Aufgaben und Pflichten des Frühmessers fest. Datum Herbipoli 1346 xvii kalendas decembris. Aussteller: Bischof von Würzburg. Empfänger: Kloster St. Stephan
Albrecht [von Hohenlohe], erwählter und bestätigter Bischof zu Würzburg, beurkundet: Der Pfarrer zu Retzstadt (Retzstat) Friedrich von Buchen (de Bukonia), die verstorbene Kunigunde, Witwe des Edelknechts Volker Torse, der Edelknecht Volker von Thüngersheim (Tungershem) und seine Ehefrau Elisabeth, Tochter der Kunigunde Torse, verschiedene Einwohner von Retzstadt, die Gemeinde Retzstadt sowie die Karlstädter Bürger Gottfried und Gerhus Fischer (Piscator) haben durch Stiftungen eine ausreichende Ausstattung für die Errichtung einer Frühmesse in der Pfarrkirche zu Retzstadt geschaffen. Der Bischof errichtet daher mit Zustimmung des Abtes des Klosters St. Stephan in Würzburg Hermann [von Rhode] als Patronatsherr der Pfarrkirche und des Pfarrers diese Frühmesse als einfache Pfründe ohne Seelsorge. Das Patronatsrecht für die Frühmesse überträgt er dem jeweiligen Abt des Klosters St. Stephan. Außerdem legt er die Aufgaben und Pflichten des Frühmessers fest. Datum Herbipoli 1346 xvii kalendas decembris. Aussteller: Bischof von Würzburg. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 172
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 126; Würzburger Urkunden 7269
Registratursignatur/AZ: 1 (16. Jh.); 3 (16. Jh.); 1213 (18. Jh.); anno 1346 / 1 (18. Jh.); § 1 n 1 (18. Jh.); L 32 I N 2 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
Literatur: Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 425 S. 33 - 37 (nach kopialer Vorlage); vgl. dazu die Ergänzungen und Berichtigungen in Urkundenbuch St. Stephan, Ergänzungsheft, S. 74 f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Bischof; an roten und grünen Wollfäden anhängendes Elektensiegel, gut erhalten S 2: Kloster St. Stephan, Abt; an roten und grünen Wollfäden anhängend, gut erhalten
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.