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Hochheim: Peter Streychelmann, Schultheiß der beiden Dörfer Hochheim und Pfiffligheim (Piffelkeim) bekundet, dass vor ihm und den Hübnern der Dörf...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 7 Orte, Buchstabe H >> 7.13 Hochheim
1507 Juni 12
Worms, St. Martin
Pergament, von anhängenden Siegeln des Gerichts nur Pergamentstreifen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Samstag nach Medhartstag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hochheim: Peter Streychelmann, Schultheiß der beiden Dörfer Hochheim und Pfiffligheim (Piffelkeim) bekundet, dass vor ihm und den Hübnern der Dörfer Werner Stern und seine Ehefrau Agnes, Henne Hirt und seine Ehefrau Dorothea, Hans Beyer und seine Ehefrau Appolonia, Jost v. Leiningen und seine Ehefrau Katharina von Dekan, Kapitel und gemeiner Präsenz des Stifts St. Martin in Worms gegen einen jährlichen Zins von 13 Malter Korn Wormser Maß genannte Weingärten und Äcker in der Hochheimer Gemarkung in Erbbestand genommen haben (detaillierte Beforchungen). Zeugen: die Hübner Jost Dalsheim und Philipp, beide wohnhaft zu Hochheim
Acc. 39/82 (GNM 3411)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.