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Oswald Gabelkover
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 1 Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte
Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte >> Die Handschriften
Beschreibung:
II, 178 S (98f. fehlt) • 33,5 x 12 • Württemberg • 16./17. Jh.
80a-b, 93f., 175-178 eingelegt • 39-41, 89f., 105, 112 Stammtafelskizzen • Pergamentband mit Fragment der Vituslegende, BHL 7714 (zwei Spalten, Minuskel 12./13. Jh.), oben CLII, ausgebessert mit Fragmenten einer Pergamenthandschrift mit Hufnagelnotation.
Konzepte von Oswald Gabelkover (1539-1616) und 9 anderen Händen • Wohl als L.1. (Vorderdeckel) Teil der Sammlung Pregizer (heute HStA J 7); im 18. Jh. zum Bestand J 1.
Enthält: I-177 {OSWALD GABELKOVER: RHAPSODIA GABELKOFERIANA}. Vermischte Auszüge und Notizen, (176f.) ein Personenregister bis S. 88. Folgende Themenbereiche sind grob unterscheidbar: a) Gedichte Sprüche u.ä. (1-5, 11f., 17, 37, 41, 73-80, 85f., 90-94, 135-149, 164-173). -- b) Namenslisten u.ä. (5-7, 44-72, 80a-84, 95). -- c) Chronikalische Notizen (passim, bes. 7-10, 17f., 34-41, 88-100, 104-114). -- d) Titulaturen, Briefformeln u.ä. (8-10, 13-16, 31f., 101-104, 109f.). -- e) Devisen, Namen (Gedichte) aus Stammbüchern: (19-30) Ex libello praecomium fratris Joannis Wild Thompredigers zu Meynz (1495-1554, vgl. LThK 10, 1123), (22) Übergabebrief von Christoff Fuchs Ritter (wohl ADB 8, 163f.); (122-126) Uß Katharina de Ow monialis zu Oberstenfeld {?} Stammbuch; (135-149) Ex libro Jo. Bernhardi Rhelingen in Münichausen et Aiglspach (wohl 1563-1645, vgl. ADB 27, 297-600); (149) Ex libro Jo. Martini Neiffer Ulmensis, D. Martini Neiffer M. D. {1492-1580, vgl. WEYERMANN II, 366} filii; (151-174) Ex libro Christophori Haugwitii {vgl. NWDB 10, 729, 1376, 1539, 2654}. -- f) Briefe: (36f.) Konzept Gabelkovers, Göppingen 30. März {15}70; (43/70, 48/64) an Gabelkover; (128/133) von Jacobus Hanck, Esslingen 3. April 1567, lat. -- g) Landsteur deß Herzogthums Wirtemberg anno 1518, Umlagelisten (42, 113). -- h) Grabinschriften (73-80, 85). -- j) Bischofslisten (115-132).
II, 178 S (98f. fehlt) ; 33,5 x 12
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.