1446, März 24 Propst Heinrich, Prior Nikolaus, Küster Johannes und der ganze Konvent des St. Georgsklosters zu Stade bestätigen die Stiftung eines Altars zu Ehren der Gottesmutter Maria, des Hl. Antonius aller Heiligen in der Kapelle des St. Georgsklosters zu Stade durch den Pfarrer Matthäus Dreyer zu Drochtersen und den Stader Bürger Matthäus Dreyer. Der Pfarrer Matthäus überträgt dem Altar ein Stück Ackerlandes in der Feldmark des Dorfes Ritsch im Kirchspiel Assel mit sechs vom Elbdeich bis zum Moor reichenden Morgen Landes, die jetzt Dietrich Wetegrove und Ludeke Honnekoper für eine Pacht von sieben Mark bebauen, ferner 1 ½ Stücke Landes in der Feldmark von Nindorf im Kirchspiel Drochtersen mit vier vom Elbdeich bis zum Moor reichenden Morgen Landes, die jetzt Eler Bene für vier Mark jährlich bebaut, außerdem eine Rente von einer Mark aus den Gütern des Heinrich Swarte in Hamelwörden sowie einer Rente von zwei Mark und acht Schilling aus den Gütern des Peter Smed im Kirchspiel Drochtersen. Von diesen Renten sollen die Kapelle und die Chorherren von St. Georg je 24 Schilling, der Glöckner des Klosters aber vier Schilling erhalten. Nach dem Tod des Pfarrers Matthäus sollen die Chorherren und Weltpriester des Klosters 20 Schilling erhalten, der Prior die andere Hälfte der Renten und Güter. Der Inhaber der Kapelle soll für die ersten 20 Schilling am Altar eine Fronleichnamsmesse feiern, für die anderen 24 Schilling sollen die Chorherren an diesem Altar in den ersten Tagen des März eine Seelenmesse feiern. Der Laie Matthäus überträgt dem Altar einen Morgen Ackerlandes, gelegen bei Stade im Ort "to dem Orke", vier Stücke Landes genannt "ein Gheren" zwischen den Gütern des Stader Ratsherrn Markward Runge und dem dorthin führenden Weg, dazu eine Rente von sieben Mark Lübisch aus dem Erbe des Stader Bürgers Hermann Visbeke, vier Mark Lübisch aus den Gütern des Johann

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Niedersächsisches Landesarchiv
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