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Gesuch des Junkers Eberhard von Brambach um Erlassung des Zehntpfennigs für sein Haus in Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1595-1596, 1601, 1617
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Supplik des Siegener Bürgers Johannes Bingner wegen Abforderung des Zehntpfennigs für das an den Junker Eberhard von Brambach verkaufte Haus in Siegen (09.11.1595); Befehl des Grafen Georg zu Nassau-Dillenburg vom 26.07.1617 wegen des verbotenen Verkaufs, Vertauschens und Verpfändens von Gütern der Untertanen an einheimische oder fremde Adlige; Supplik des Hermann Ibach zu Oberholzklau wegen des durch den Junker Albrecht von Selbach genannt Lohe verwilligten Lehnhofs, genannt Wüstenhof (17.09.1601); Supplik der Eva Krämer, Witwe des Johann Krämer, zu Freudenberg wegen Schuldforderungen an den Junker Heinrich von Hatzfeld zu Wildenburg für gelieferte Karren Eisen (ohne Datum). Korrespondenten u.a.: Johannes Bingner (Siegen), Eberhard von Brambach, Hermann Ibach (Oberholzklau), Georg Graf zu Nassau-Dillenburg, Witwe Eva Krämer (Freudenberg).
10 bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.