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Ermäßigungs- und Erlassgesuche wegen der Kopfsteuer von 1686
und 1690
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Enthält: - Gesuche nachfolgender Personen vom August 1686 bis Januar 1688, mit Regierungsbescheiden: Einwohner in Kleinwörden wegen Deichbruchs und Wasserschadens; Jacob Koch aus Stotel; Pastor Wilhelm Joachim Gebhardi in Mulsum für die Eheleute Catharina und Claus Ölkers, Häuslinge in Aspe/Börde Mulsum; Kirchjuraten zu Padingbüttel wegen Verwendung der Kopfgelder zum notwendigen Kirch- und Turmbau; Dorfschaft Nesse; Hinrich Schöl(l)ermann, Küster in Altenwalde (auch 1690); Einwohner der Börde Scharmbeck; Pastor Johann Klunge in Neuenkirchen; Hans Hinrich und Grete Schumacher aus Groß Fredenbeck sowie Paul Schult aus Klein Fredenbeck; Anna und Hinrich Kackmann aus Bargstedt; die vier noch lebenden Konventualinnen in Neukloster: Hedwig Hanne, Cunigunde Cölermann, Mette Critziger (Creuziger) und Margareta Janßen; Johann Kolster, Claus Meyer, Marten Titken aus Ohrensen und Peter Wetterkamps (Wettermanns) Witwe aus Hollenbeck; Pastor Jacob Chenitius in Horst; Heribert von Schapen, Pastor in Altkloster, und Leutnant Johann Keller aus Wethe/Kirchspiel Assel; Einwohner des Amtes Bederkesa; Wolfgang Christian Alboldi, Diakon in Lamstedt (auch 1690); Johann Beryge (Berie) aus Nesse; Zolleinnehmer Johann Marschalck in Stotel; Einwohner der Börde Bramstedt; einige Einwohner im Amt Blumenthal; Vogt Christian Köritzer zu Cappel; Bürgermeister, Hauptleute und Vögte des Alten Landes (mit Anlage); Pförtner Caspar Pils in Stade; Joachim Karck, Akziseeinnehmer in Stotel; Mathies Schubbi, Bäcker in Jork; Vikar Donatus Königsdörffer in Cadenberge; Einwohner in Osterstade; Catharina Vollers aus Geestendorf; Pastor Johannes Georg Martius in Altenwalde; Hans Holterbeck, Häusling auf dem Campe vor Stade; sämtliche Einwohner auf dem Campe; kontribuierende Einwohner des Amtes Neuhaus (mit Gegenbericht der Kopfsteuer-Kommissare Major Marquard Katte und Amtmann Anthon Behrmann); Einwohner in Neuenkirchen/Altes Land; Adelheit von der Lieth, Witwe des Johann Ludolf von Schönebeck, und ihre Tochter Anna Sybille zu Elmlohe;
Enthält: - Gesuche nachfolgender Personen vom Juli bis Dezember 1690, mit Regierungsbescheiden: Vorsteher und Vollmachten des Landes Wursten wegen Zahlungsaufschubs; einige Einwohner aus der Börde Beverstedt; sämtliche Einwohner der Börde Lesum wegen Zahlungsaufschubs; sämtliche königliche Meier im Gericht Warstade; Hinrich Tiedemann und Peter Volckmers, harsefeldische Meier in Bossel/Börde Oldendorf; Pastor Christian Rauschke in Bederkesa für seinen Schwiegersohn, den dortigen Adjunkten Mag. Hermann Ludwig Wedemeyer; sämtliche Kötner im Kirchspiel Estebrügge; Friedrich Wölber zu Hackemühlen in der Börde Lamstedt; Trine Wallers und Anna Holthusen, Witwen aus Basbeck; Pastoren des geistlichen Ministeriums in Stade wegen Befreiung von der Kopfsteuer; Handkötner in Hambergen, Ohlenstedt, Wallhöfen und Vollersode; Johann Stellen, Dierk Büter und Witwe Mette Kastens in Basbeck; Hofgerichtsassessor Friedrich Marschalck; Pastor Augustin Holstein in Arbergen; Pastor und Präpositus Mag. Johannes Klee in Bremervörde; Einnehmer Jacob Wilckens im Gericht Deichsende (mit Anlagen: Kopfschatzrolle von Deichsende vom Juni 1690, Quittungen); Hinrich Stüve und sein Vater Johann aus Osten (mit Anlage); Hinrich Stüve zu Großenwörden; Claus Hermann Baltzer von der Lieth für Johann Büts aus Bederkesa sowie den Schäfer und Müller zu Fickmühlen; Hermann Heineken, Kantor an der Verdener Schule; einige Einwohner in der Börde Lamstedt
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1665
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1665
Kopfschatz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.