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47/7 [fol. 385]: 1775 Oktober 26 (Senatsprotokoll)
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Enthält: Anwesend: Prorektor Kies; Kanzler Reuss; Sartorius; Tafinger; Hoffmann jun.; Hofacker; Breyer; Sigwart; Jaeger; Uhland. Accessit: Cotta; Kapff.; Gebrauch des Siegels für den Reutlinger Bericht. [UAT 47/7, Bl. 385]; 1.) Beibehaltung des Arrests auf die Effekten der Fiher bis zur Austragung der Sache. [UAT 47/7, Bl. 385]; 2.) Nachholung der rückständigen Eventual-Abteilung und Bestellung eines Pfleger für die minderjährige Tochter der Frau Oberstleutnant von Schell. [UAT 47/7, Bl. 385]; 3.) Verleihung des Univ.-Bürgerrechts an Frau Moegling, Witwe des Superattendanten Spezialis, Tochter des D. Sartorius, auf Empfehlung von Prof. Sartorius. [UAT 47/7, Bl. 385]; 4.) Klage des Pfarrers Riedmüller zu Ringingen gegen den Pfleger Kapff und Bitte um ein Anlehen von 100 fl aus dem Corpus pium für die Reparation der Kirche. [UAT 47/7, Bl. 385]; 5.) Ernennung von Prof. Schott zum Administrator des Stipendium Helfferichianum durch die Familie Helfferich. [UAT 47/7, Bl. 385']; 6.) Weggang des stud. Moesner (aus dem Stadt-Arrest), des Orendy aus dem Siebenbürgischen und des Breithaupt aus dem Darmstädtischen unter Hinterlassung von Schulden. Schreiben an Herrn Rheinwald zu Urach wegen dessen Forderungen und der Forderung der Univ. an Moesner; Schreiben an den Stiefvater des Breithaupt; Rücksprache durch den Prorektor mit dem Jüngling des Orendy wegen der durch diesen geleisteten mündlichen Bürgerschaft. [UAT 47/7, Bl. 385']; 7.) Zitierung des Seefels, z.Zt. in Reutlingen, und des Fiherius, z.Zt. in Erlangen, wegen einer Vulnerationssache [UAT 47/7, Bl. 386]; 8.) Referat über Weinkäufe des Syndicus (Cotta, Supremus Deputatus). [UAT 47/7, Bl. 386]; 9.) Bericht von Prof. Tafinger, Administrator, wegen der Bitte des Friedrich Sigmund Weysser, Kloster-Novize, um den Genuss des Stipendium Weinmannianum. [UAT 47/7, Bl. 386]; 10.) Bitte des stud. iur. Ludwig Ferdinand Dapp um den Genuss des Stipendium Weinmannianum. [UAT 47/7, Bl. 386]; 11.) Bitte des Johann Christoph Fischer, aus Unterhausen, stud. phil. in der Stadt, um das Stipendium Weinmannianum. [UAT 47/7, Bl. 386]; 12.) Bitte des Johann Friedrich Osiander aus Nagold um das Stipendium Weinmannianum. [UAT 47/7, Bl. 386]; 13.) Bitte des Christoph Friedrich Hellwag aus Göppingen um das herzogl. Stipendium. [UAT 47/7, Bl. 386']; 14.) Dekretierung von 40 fl an den Prorektor wegen der vielen Bettler. [UAT 47/7, Bl. 386']; 15.) Reichung eines Fruchtgratials von 2 Schl. Dinkel aus der Syndikatur an den Univ.-Küfer Wanner. [UAT 47/7, Bl. 386']; 16.) Reichung von 5 fl aus dem Lazarett an den Schlosser Hummel, blind, und seine kranke Frau. [UAT 47/7, Bl. 386']; 17.) Reichung von 1fl an den Jaeger, einen armen B. und Schreiner. [UAT 47/7, Bl. 386']; 18.) Reichung von 4 fl an die verwitwete Frau Pfarrer Ammermüller auf Empfehlung von Frau D. Sigwart. [UAT 47/7, Bl. 386']; 19.) Reichung von 1 fl an die Schlossberger, eine arme Näherin. [UAT 47/7, Bl. 386']; 20.) Reichung von 45 x wegen Aufenthalts im Gutleuthaus an den Schustermeister Jakob Ludwig Burckhard. [UAT 47/7, Bl. 386']; 21.) Reichung von 1 fl an den Kanzlisten Bitsche. [UAT 47/7, Bl. 386']; 22.) Reichung von 1 fl an den Notar Kauffmann. [UAT 47/7, Bl. 387]; 23.) Reichung von 3 fl an die verwitwete Anna Katharina Eberhard auf Empfehlung von Prof. Uhland. [UAT 47/7, Bl. 387]; 24.) Reichung von 1 fl an Frau Duclo. [UAT 47/7, Bl. 387]; 25.) Reichung von 45 x an Johann Chrysostomus Hartmeyer, Stadtboßler. [UAT 47/7, Bl. 387]; 26.) Reichung von 45 x an Anna Agnes Frey, Witwe eines Unteroffiziers. [UAT 47/7, Bl. 387]; 27.) Reichung von 1 fl an Anna Maria Diez, Witwe, wegen eines Nervenleidens. [UAT 47/7, Bl. 387]; 28.) Reichung von 4 fl an den Peruquierjungen Jakob Stoltz. [UAT 47/7, Bl. 387]; 29.) Übernahme der Stelle eines Consistoralis ex Facultate Juridica durch Prof. Breyer in der Prozess-Sache wegen eines strittigen Durchgangs zwischen dem Kaassierer Schmid und D. Diez auf den aus Familienrücksichdten erfolgten Rücktritt von Prof. Hoffmann sen. (Prof. Hoffmann jun.) [UAT 47/7, Bl. 387]; 30.) Abhörung der Supremus Deputatur Rechnung von Prof. Cotta, Supremus Deputatus, für die Zeit von Georgii 1774 bis Georgii 1775. [UAT 47/7, Bl. 387]
Akte
Acta Senatus, Bd. 55
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.