Georg Ofenlocher ("Auffenlocher") von Temmenhausen [Gde. Dornstadt/Alb-Donau-Kreis] bekennt, dass ihm die Pfleger Sigmund Baldinger und Franz Ritter sowie der Hofmeister Philipp Zallinger des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] ein Lehen des Spitals in Temmenhausen, das zuvor Michael Dentzel bewirtschaftet hat, zu Erbrecht verliehen haben. Er verpflichtet sich, das Lehen in gutem Kulturzustand zu halten und dem Spital davon jährlich 6 Imi Roggen und 6 Imi Hafer Blaubeurer Maß, 5 Schilling Heller und 2 Herbsthühner nach Ulm zu liefern. Er und seine Erben können das Erbrecht an dem Lehen an geeignete Personen, die auch den Pflegern und dem Hofmeister genehm sind, verpfänden oder verkaufen. Kommt es auf diese oder auf eine andere Weise zu einem Besitzerwechsel, dann stehen dem Spital von dem bisherigen Inhaber 12 Gulden als Weglöse und von dem neuen Besitzer dieselbe Summe als Handlohn zu. Bei Verstößen gegen die Bestimmungen des Leihevertrags fällt das Lehen an das Spital zurück.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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