Anspruch auf Schloß Linzenich mit den dazu gehörenden Gütern. 1646 hatte Johann Adolf von Schwarzenberg das Schloß an Arnold Düssel verkauft. Dorothea, Gräfin von Croy, focht den Kauf an, indem sie aufgrund der nahen Verwandtschaft zum Verkäufer (sie war seine Cousine über ihre Mütter) und der Tatsache, daß sie die nächste Blutsverwandte war, für sich ein Vorkaufsrecht (Beschuddung) in Anspruch nahm. Da ihr der Originalkaufbrief vorenthalten wurde und sie den Kaufpreis nicht kannte, bot sie 15.600 Rtlr. für die umstrittenen Güter, die sie in bar beim Schultheißen und den Schöffen von Jülich hinterlegte. Das Gut blieb im Besitz der Familie Düssel.