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Erträge und Verpachtungen der gemeinen Stadtgefälle wie Lizentgelder, Akzise und andere Revenuen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1695-1725
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Resolutionen der katholischen Regierung über die von den Stadtdeputierten unterbreiteten Vorschläge (1695); Pachtzettel des Johannes Ravensberger über einverleibte Stadtgefälle in den Jahren 1696-1697; Gravamina und Suppliken des Stadtmagistrats, der Zünfte und einzelner Bürger zu Siegen wegen der Zahlung der Stadtgefälle, wegen Kontributionen und Schatzungen; Verhandlungen und Differenzen zwischen den Lizentpächtern und dem Stadtmagistrat, vor allem mit dem Lizentpächter Johannes Ravensberger, und Resolutionen der fürstlichen Kanzleien; Verpachtung der Wein- und Branntweinakzise (1709); Rechtsstreit zwischen Johannes Ravensberger und Johann Thomas Tripler wegen Schuldforderungen (1699); Rechtsstreit zwischen Sophia Ravensberger und den Bürgermeistern der Stadt Siegen wegen einer Impostenrechnung (1703); Spezifikation der während der Pachtzeit des Ravensberger Brandwein gebrannt und verkauft habenden Bürger (1699); Rechtsstreit zwischen Johannes Ravensberger und Philipp Irlen wegen Schuldforderungen (1699); Spezifikationen der Einkünfte aus dem Wein- und Branntweinschank (1704-1709); Auszüge aus dem Stadtdiarium (1709); Rechtsstreit zwischen Johannes Ravensberger und dem Bürgermeister Stauff wegen Schuldforderungen (1709); Rechtsstreit zwischen sämtlichen Zunftmeistern und dem Stadtmagistrat wegen Nichtannahme von Zetteln und Barzahlung der Lizentgelder (1710); Verzeichnisse der von den Stadtgefällen befreiten Personen (1710-1711); Beschwerde der Bürgermeister und Stadtschöffen über verbreitete Schmähreden des Hofbarbiers Wagener und des Sergeanten Ihring im Stadtkommissarshaus (1711); Pachtinstruktionen; Rechtsstreit zwischen Johannes Ravensberger und Johannes Möller aus Walpersdorf wegen Schuldforderungen (1711); Extrakte und Rechnungen über die gepachteten Malz-, Bier-, Frucht- und Eisenlizenten 1698-1699 (1711); Edikt und Pönalbefehl der Bürgermeister, Stadtschultheißen und Stadtschöffen wegen richtiger Anzeige und Barzahlung der Lizenten, Akzise, Imposten und anderer Stadtgefälle (1711); Designation über die von den Pächtern Johannes Ravensberger und Johannes Meyer erhobenen Bargelder und Zettel von Juni 1708 bis Juni 1709 (1711). Korrespondenten u.a.: Homberg (Marburg), Stadtschöffe Hans Henrich Langer, Eberhard Göbhardt, Stadtsekretär Antonius Wertenberg, Wildt, Kanzleidirektor Miltenberger, von Neuhoff, Friedrich Dreßler, Hermann Harltmann, Johann Friedrich Irlen, Hans Henrich Stauff, Johann Henrich Lorsbach, Christian Hasenbach, Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf, Johannes Ravensberger, Johannes Bolles, Adami, Johannes Bourbach, Johannes Meyer, Christoph Iseng, Georg Salomon Wagener, Notar Henrich Lipsius, G. Capito, Hermann Hartmann, Markmeister Johann Friedrich Irlen, J. Stahlschmidt, Clemens Hampe, Johannes Stöcker, Notar Thomas Weidmann, Johannes Veltmann, Stadtschöffe Johannes Kappenstein, Johannes Joachim Lipsius, Johann Thomas Zöller, Catharina Zöller.
530 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.