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Papst Benedikt XIV. verleiht allen Gläubigen beiderlei
Geschlechts, die nach wahrhaftiger Buße, Beichte und Kommunion am Festtag
des heiligen Boni...
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Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Rome apud sanctam Mariam Maiorem sub annulo piscatoris die XVI Maii MDCCLV pontificatus domini anno decimoquinto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Benedikt XIV. verleiht allen Gläubigen beiderlei Geschlechts, die nach wahrhaftiger Buße, Beichte und Kommunion am Festtag des heiligen Bonifatius [Juni 5] und den sieben darauf folgenden Tagen die Kirche des Bistums und Klosters Fulda aufsuchen, die vollständige Vergebung der Sünden und der Sündenschuld. Die Gläubigen sollen für die Einheit der christlichen Fürsten, die Auslöschung der Häretiker und die Erhöhung der Mutter Kirche beten. Andere dauerhafte oder befristete Ablässe können nicht kumuliert werden, wenn dafür eine Gebühr gezahlt wird. Ausstellungsort: Rom, Sta. Maria Maggiore. Ad augendam fidelium religionem. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Indulgentiae plenariae / pro anno millesimo et / saeculari martyrii sancti / Bonifacii). Am rechten Rand: (De Angelis).
Die Urkunde wurde dem Bestand StaM Best. 94, Nr. 1050, f. 138 entnommen.
Unter dem Text rechts unten: (Pro domino cardinali Pavioneo / Ioannes Ilonas [?] Subnitanis [?]).
Unter dem Text links: (Gratis pro Deo et sanctis).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.