Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass er vorzeiten ein Drittel an den Herrschaft Kirchheim, Stauf und Dannenfels von seinem Schwager und Getreuen Graf Johann III. von Nassau-Saarbrücken, Herr zu Heinsberg, mit Bewilligung seines Bruders Philipp II. von Nassau-Saarbrücken[-Weilburg] um 8.300 Gulden auf Wiederkauf gekauft hatte, wie der Kaufbrief vom 05.01.1452 (mitwoch der heiligen drier konig abent) ausweist. Zum heutigen Tag hat Graf Johann das Drittel vom Aussteller gelöst und genügsam Bezahlung geleistet. Dafür hat Kurfürst Friedrich ihm den Kaufbrief sowie den Burgfriedensbrief überreicht hat und sagt ihn, auch für seinen Sohn Pfalzgraf Philipp und beider Erben, für die Summe quitt und ledig.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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