Notariatsinstrument des Heinrich Schellenberger, dass vor ihn in die Kanzlei in der Ratsstube zu Heidelberg am 8. August 1492 der Protonotar des Pfalzgrafen Alexander Bellendorfer persönlich mit einem besiegelten Pergamentbrief kam. Diesen sollte er dem ebenfalls persönlich anwesenden Junker Johann von Breidbach (Breidenbach) gegeben, allerdings unter der Bedingung, dass dieser dieses Jahr oder binnen Jahresfrist den Brief dem Pfalzgrafen [Philipp] beziehungsweise dessen Kanzleischreiber überantworten soll. Sollte er den Brief nicht übergeben, wäre er dennoch kraft- und wirkungslos. Darauf erwiderte der Junker, dass er hoffe, dass der Pfalzgraf ihn bis dahin mit einem besseren [Brief] versehen würde. Alexander hatte keine weiteren Bedingungen und Johann hat den wörtlich inserierten Brief verlesen und angenommen. Als Zeugen waren Johannes Kulman von Heidelberg und Paulus Pictorius von Amberg, Kanzleischreiber des Wormser und Bamberger Bistums, zugegen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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