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Vogtei über das Stift Essen (Urkundenabschriften)
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Enthaeltvermerke: Enthält v.a.: kaiserliche Privilegien für das Stift, (1275, 1298, 1495, 1627); Vogtei der Grafen von der Mark bzw. der Herzöge von Kleve-Mark über das Stift, (1262, 1291, 1293, 1308, 1328, 1334, 1347, 1371, 1392, 1394, 1398, 1449, 1462, 1481, 1495, 1522, 1540, ); Kaiser Maximilian I. befiehlt Bürgermeister und Rat der Stadt Essen wegen Streitigkeiten zwischen der Äbtissin und den Konventualinnen Elisabeth von Bronkhorst und Irmgard von Diepholz die Rechte von Stift und Äbtissin zu schützen, (1495); weitere Briefe des Kaisers in dieser Sache an die Stadt Essen, die Äbtissin Meina von Daun-Oberstein, den Herzog von Jülich und Berg, den Herzog von Kleve, (1495, 1499); Prozeß des Reichsfiskals gegen das Stift Essen, den Herzog von Kleve und die Stadt Essen, (1496-1499); Kaiser Ferdinand II. an den Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm wegen der durch den Kurfürsten von Brandenburg angemaßten Vogteirechte und weitere Beschwerungen des Stifts Essen, (1627); Übernahme der Erbvogtei durch das Kurfürstentum Brandenburg und Gravamina des Stifts gegen den Erbvogt, (1648-1661, 1702, 1729, 1743, 1788); historische Nachrichten zur Geschichte der Vogtei über das Stift Essen, um 1800. Enthält auch: Abschriften von Urkunden Kaiser Rudolfs I., (1275); Albrechts I., (1298); Maximilians II., (1495, 1499); Ferdinands II., (1627)
Sammlungsregistraturbildner
Sachakte
Bronkhorst
Diepholz
Albrechts I.
Daun-Oberstein,
Ferdinands II.
Maximilian I., Kaiser
Maximilians II.
Rudolfs I.,, Kaiser
Essen
Mark
Jülich
Berg,
Kleve,
Brandenburg
Essen
Reichsfiskals
Vogteirechte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.