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Worms (Domstift): Erckinger zu Rodenstein, Burggraf von Alzey, schlichtet auf Befehl Pfalzgraf Philipps vor Balthasar, Komtur des Johanniterordens...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 20 Orte, Buchstabe W >> 20.21 Worms (Domstift)
1489 Mai 18
Hochstift (Vorprov.: Neuhausen)
Ausf., Perg., 3 anh. Sg., A 1 und A 2 beschädigt, A 3 abgef.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1489, auf Montag nach Sonntag Kantate
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Worms (Domstift): Erckinger zu Rodenstein, Burggraf von Alzey, schlichtet auf Befehl Pfalzgraf Philipps vor Balthasar, Komtur des Johanniterordens in Worms, den Streit zwischen Dekan Bernhard von Wittstadt und dem Kapitel des Stifts Cyriakus in Neuhausen einerseits und den Müllermeistern an der Pfrimm andererseits um die Bestallung eines Wassermanns. Die Parteien einigen sich darauf, dass dem Dekan als dem obersten Vogt über die Pfrimm zwischen Leiselheim und dem Rhein zusteht, die Wahl eines Wassermanns von seiner Zustimmung abhängig zu machen. Die Parteien verpflichten sich ferner, die Rachtung von 1418 November 15 (feria tertia post Martini), die durch den Burggrafen von Alzey Dieter von Sickingen zwischen dem Kloster in Neuhausen und einigen Müllern einerseits und den anderen Müllern andererseits ausgehandelt worden ist, anzuerkennen. Dabei soll die Aufteilung der vom Kloster Schönau zu leistenden 10 Gulden so erfolgen, dass 5 Gulden von den Müllern und 5 Gulden für Baumaßnahmen an der Pfrimm zu verwenden sind. Die Parteien verpflichten sich ferner, in gleicher Weise die Erneuerung dieser Rachtung vom 18. November 1447 (Samstag vor Elisabethtag) einzuhalten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.