Clais Gutiar und seine Gattin Katherina, wohnhaft zu Oistheim, verkaufen an Michel Brymel, Vikar am S. Laurentius- und 10000 (sic) Jungfrauen-Altar im Stift Aschaffenburg, für 33 rheinische Gulden (je Gulden zu 24 Weisspfennig) eine Gült von 3 Malter Korn auf folgenden Gütern: ihr Haus und Hof, unbelastet, zwischen Gernant Zymmermann und Fritze Hansen; 1/2 Morgen Weizenacker "am Leyengruber wege" zwischen Peter Weyßmann und Cleßchin Stumpff, gibt 1 Heller Zins; 1/2 Morgen Kornacker am Ryndtwege zwischen Hellin Gutiare und Peter Kere, unbelastet; 3 Viertel Kornacker am Ryntwege zwischen Herman Storgk und Contz Muller; auf dem zweiten Feld gen Aschaffenburg "ußen" 1/4 Weizenacker neben Hann(es) Gutiare, ein Anwander, unbelastet, "lyt mitten im felde"; 1/4 Wingert in der Rychßlingen, unbelastet, oben an Hans Moller grenzend, unten ein Anwander; 1/2 Morgen Acker am Nidernburger Wege, unbelastet, zwischen Peter Forsters Acker und Hellin Gutiare; 1/2 Morgen Wingert in der Rychßclingen, gibt dem Pfarrer 6 Pfennig Zins, oben an Peter Scherff, unten an Contz Jordan grenzend; 1/2 Morgen Weizenacker im Heynich, an Heinchin Storcke grenzend, "vnd oben zu eyn angewender uff dorfeller", unbelastet; 3/4 Weizenacker "geyn Aschaffenburg vßen" zwischen Heinchin Fecher zum Dorf hin und Henne Behelt; 1/2 Morgen Weizenacker "an dem Aschaff. wege" zwischen Henne Heyl und Dorfeller. Die Auflassung erfolgte vor Vogt und Schöffen des Gerichts zu Oistheim. Vorbehalt des jährlichen Rückkaufrechtes.