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Die von den Geistlichen in Bremen-Verden gesuchte, jedoch
abgelehnte Befreiung vom Kopfschatz und von anderen außerordentlichen
Anlagen
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Enthält: - Zitation der Regierung an Mag. Heinrich Valentin Krauchenberg, Propst im Kehdinger und Ostener Kirchendistrikt, vom 23. Februar 1705 wegen nicht genehmigter Reise zum König; Schreiben der Regierung an das Stockholmer Kammerkollegium vom 9. März 1705 dazu; Schreiben der Geistlichen an die Regierung vom 31. März 1705 wegen Verweisung der Sache durch den König an das Stockholmer Kammerkollegium, mit beigefügter königlicher Resolution vom 2. Dezember 1704; Regierungsbescheid vom 3. April 1705; weitere Zitationen an Krauchenberg vom 9. und 23. Juni 1705; Vollmachten der Pröpste, Pastoren und Prediger sowie der anderen Kirchen- und Schulbedienten aus allen Kirchendistrikten in Bremen-Verden für Krauchenberg vom April bis Juni 1705 (mit Originalunterschriften); Memorial der Geistlichen in Bremen-Verden an den König von 1704, präs. bei der Regierung am 23. Juni 1705; Protokoll über die Verhandlung mit Krauchenberg vom 14. Juli 1705 - Schreiben des Stockholmer Kammerkollegiums an die Regierung vom 15. November 1705 wegen moderater Hinzuziehung der Geistlichkeit zum Kopfschatz und zu anderen außerordentlichen Anlagen (schwed.); nachfolgende Regierungsschreiben an die Superintendenten und Pröpste in Bremen-Verden vom 16. Februar 1706 wegen Bekanntgabe und Befolgung der Resolution - Gesuch des Pastors Christian Adam Pavonarius in Wersabe vom Mai 1706 um Erlass des Kopfschatzes (mit Anlagen); nachfolgender Bewilligungsbescheid der Regierung vom Juni 1706
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1704
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1704
Kopfschatz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.