1435 Dez. 2 (fritag nach sant Endres tag) Graf Johann [II.] zu Wertheim bekundet: Der + Hans von Eicholzheim (Eycholtzhein) und seine + Ehefrau Agnes von Gebsattel (Gebsedel) haben [am 6. Dez. 1399; s. U 917] Kloster Schöntal zu einem Seelgerät eine Gült von jährlich 2 Malter Dinkel übergeben aus dem halben Zehnten zu Westernhausen (-husen), Lehen der Grafschaft Wertheim, den derzeit Hans von Adelsheim (Ad[lez]sheyn) vom A. zu Lehen trägt. Auf Bitten des Abts Heinrich [VI.] und des Konvents von Schöntal erteilt er hierzu die noch ausstehende Einwilligung. Siegler: der A. Ausf. Perg., besch., beidseitig mit Transparentpapier kaschiert - 1 Sg., besch. - Rv.: Littera domini Johannis comitis de Werthe[im] de consensu duorum maldrarum spelte que legavit Johannes de Eychseltzen super decimam in Westernhausen Lit.: Friese, Lehenhof Nr. 7 S. 12 mit dem Eintrag über die Belehnung des Hans von Adelsheim im Lehenbuch von 1444.