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Lagerbuch des Hospitals Tübingen über die Güter, Zehnten und Gefälle des Hospitals in den Orten Tübingen, Kusterdingen, Derendingen, Weilheim, Tailfingen im Gäu, Bondorf, Jesingen, Hagelloch, Lustnau, Entringen, Rommelsbach, Oferdingen, Altenburg und Hirschau
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Lagerbuch des Hospitals Tübingen über die Güter, Zehnten und Gefälle des Hospitals in den Orten Tübingen, Kusterdingen, Derendingen, Weilheim, Tailfingen im Gäu, Bondorf, Jesingen, Hagelloch, Lustnau, Entringen, Rommelsbach, Oferdingen, Altenburg und Hirschau
B 25 Bände der Hospitalpflege, Stiftungspflege, Armenkastenpflege und Lazarettpflege
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1585-1833
Enthält folgende Urkundenabschriften:
1) Blatt 775a-777b.
1585, Mai 24.
Martin Strobel, Einwohner zu Kusterdingen.
S. P.U.Nr. 20NR
2) Blatt 780a-788b.
1761, April 2.
Georg Motzer, als Lehenträger, Martin Rühle und Hannß Jacob Knoblauch, Einwohner zu Kusterdingen, stellen Jacob Heinrich Dann, Hofgerichtsassessor und Bürgermeister zu Tübingen, und Philipp Jacob Schlotterbeck, Bürgermeister und Armenkastenpfleger zu Tübingen, als Spitalpfleger, und August Albrecht Zierle, Spitalverwalter, einen Erblehenrevers aus über des Hospitals Widdumhof zu Kusterdingen.
Siegler: Georg Friedirch Thill, württembergischer Oberamtmann zu Tübingen.
3) Blatt 902b-903b.
1692, Juni 4 (Tübingen).
Das Hofgericht Tübingen entscheidet einen Streit zwischen Elias Mayer, Hanns Martin Vetter und "Consorten" zu Derendingen einerseits und dem Hospital Tübingen (Spitalschreiber Joseph Kienlin) andererseits, wegen des aus den Hochwiesen zu Derendingen zu reichenden Zehnten. Das Hofgericht entscheidet, dass so oft diese Hochwiesen umgebrochen und besät werden dem Hospital daraus der grosse Fruchtzehnt zu reichen ist.
Siegler: Hofgericht.
4) Blatt 910a-927b.
1761, März 22.
Friderich Schäfer, Einwohner zu Derendingen, stellt dem Hospital Tübingen einen Erblehenrevers aus über des Hospitals Widdumhof zu Derendingen (Widdum = der Kirche gestiftetes nutzbares Gut).
Siegler: Georg Friedrich Thill, württembergischer Oberamtmann zu Tübingen.
5) Blatt 1089a-1111b.
1761, März 15.
Hanns Martin Kleesattel, Einwohner zu Weilheim, stellt dem Hospital Tübingen einen Erblehenrevers aus über des Spitals Widdumgut zu Weilheim.
Siegler: Georg Friedrich Thill, württembergischer Oberamtmann zu Tübingen.
5a) Blatt 1113a-1138b.
1761, März 13.
Hanns Georg Weiß und Christoph Jennth, Einwohner zu Weilheim stellen dem Hospital Tübingen bzw. dessen Pflegern einen Erblehenrevers aus über des Spitals Hof zu Weilheim, den man nennt Madbachs Hof.
Siegler: Georg Friedrich Thill, württembergischer Oberamtmann zu Tübingen.
6) Blatt 1139b-1161b.
1761, März 8.
Heinrich Scheck, Einwohner zu Weilheim, stellt dem Hospital Tüibngen (Spitalpfleger: Jacob Heinrich Dann, Hofgerichts-, Landschaftsassessor und Bürgermeister, Philipp Jacob Schlotterbeck, Bürgermeister und Armenkastenpfleger, August Albrecht Zierle, Spitalverwalter und Rechner) einen Erblehenrevers aus über des Spitals Hof zu Weilheim, den vorher sein Vater Hanns Jacob Scheck besessen hat (ehemals Böhringer'sches Hofgut).
Siegler: Georg Fr. Thill, württembergischer Oberamtmann zu Tübingen.
7) Blatt 1162a-1169a.
1624, Februar 13.
Dionysius Neuhäuser, Landschreiber zu Stuttgart.
Vergl. Duncker S. 90. P.U.Nr.
8) Blatt 1170b-1173a.
1628, April 30.
Johann Joachim von Grünthal zu Krembseck, Härteneck und Dusslingen, Oberhofmeister des Collegium Illustre, Obervogt zu Tübingen, und Professor Dr. Christoph Besold, fürstlich württembergischer Rat, vergleichen das Hospital Tübingen mit Dionysius Neuhäußer, württembergischer Landschreiber zu Stuttgart, wegen der seitens des Hospitals geforderten Rückgängigmachung des am 13. Februar 1624 um 6.000 Gulden erfolgten Kaufs des Hofes des Dionysius Neuhäußer zu Weilheim a.N..
Siegler: Obervogt J.J. von Grünthal, Untervogt (Name nicht genannt), Stadt Tübingen und Dionysius Neuhäußer.
9) Blatt 1175a-1199a.
1761, März 6.
Jacob Heinrich Dann, Hofgerichts-, Landschaftsassessor und Bürgermeister zu Tübingen, Philipp Jacob Schlotterbeck, Bürgermeister und Armenkastenpfleger, beide Pfleger des Spitals Tübingen, sowie August Albrecht Zierle, Spitalverwalter und -rechner zu Tübingen, belehnen im Namen des Spitals Martin Bürcker und Joseph Haug, Einwohner zu Weilheim, mit dem sogenannten Feßler-Hof zu Weilheim als einem Erblehen.
Siegler: Georg Friedrich Thill, württembergischer Oberamtmann zu Tübingen.
10) Blatt 1332b-1360a.
1761, März 29.
Anton Gauß und Michael Gauß, Lehenträger, Johannes Zollers Witwe, Martin Gauß, Schuster, Martin Gauß, Küfer, Hannß Gauß, Schütz, Georg Gauß, Martins Sohn, Urban Gauß, Jacob Gauß, Barbara Gauß, ledig, Martin Funck, Stephan Sattler, Pfarrer, Georg Friedrich Sattler der Junge, Hannß Bräuning, Wirt, Martin Gauß, Sohn des Georg, Hanß Jacob Hägelen, jung Michael Gauß, Hannß Martin Hägelen und Johann Peter Nuofer, alle Einwohner zu Tailfingen im Gäu stellen dem Hospital Tübingen bzw. dessen Pflegern einen Erblehenrevers aus über des Hospitals Hof zu Tailfingen.
Siegler: Friedrich Ludwig Härlen, württembergischer Oberamtmann zu Herrenberg.
Blatt1517-1520.
Enthält Verträge über die Ablösung von ewigen Gülten des Hospitals Tüibngen durch die württembergische Regierung. Betr. u.a. Hellerzins aus dem Pfarrhaus zu Kusterdingen, desgl. zu Derendingen u.a.. Die Ablösung erfolgt durch den 20 bzw. 25-fachen Betrag. 1832.133.
Das Lagerbuch enthält ausserdem zahlreiche Abschriften von herzoglichen Befehlen und Auszüge aus Gerichts- und Untergangsprotokollen.
1 Band, geprägtes Leder, Bl. 732 1/4-1521
Sachakte
Teil II (enthält alle Orte ausser Tübingen). Nachträge bis 1841
Dann, Jacob Heinrich, ~~~
Schlotterbeck, Philipp Jacob, ~~~
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.