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Discussio Waterman
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Enthält: Schuldner: Dietrich Waterman und dessen Ehefrau Gertrud Roters gen. Sellies, Tochter der Eheleute Herman und Gertrud Sellies. Haus: Stubenstegge zwischen Häusern des Fleischhauers Dietrich Mumme und des Rademachers Dietrich zum Dale. Früherer Eigentümer: Siehe Nr. 12 (Discussio Bonse, Haus Nr. 3). Käufer: Berndt Bonse, der während des Verfahrens stirbt. Vormünder seiner Kinder sind Johan Stöve und Henrich Egbertz. Gläubiger: Berndt Stalvers und dessen Ehefrau Margarete; Grüter Herman Heerde "vor den Brüdern"; Witwe Höcker in Rheda, vertreten durch Johan von Wulffen; Hilbrand Plönies; Albert von Vellingen in Coesfeld; Anna, die Witwe des Johan Rotman; Kleinschnitzer (Tischler) Henrich Meinertz auf der Stubenstegge; Schneidergildemeister Henrich Bünichman; Weinhändler Arnold Wernike und Henrich Deiterman als Erben des Ratsherrn Johan Wernike; die Witwe des Bernard Huge; die Ehefrau des Johan Heerde, zuvor Witwe des Werner Kock; Weinhändler Gerhard Maier in Köln; Anna Krabbe, Witwe des Martin zur Wisch, später ihre Erben, nämlich ihr zweiter Ehemann Sebastian Osterhoff und ihre Kinder aus zweiter Ehe, vertreten durch die Vormünder Bernard Brintrup und Johan Specht; das Kloster Ringe, vertreten durch die Mutter Richmot Münsterman und die Jungfern Anna Isfording und Klara Boland. Anlage in Abschrift: 1575 Januar 5: Rentverkauf.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.