Kurfürst Philipp von der Pfalz gewährt denjenigen, die in die Bergwerke am Lichtenberg und anderen Bergen in der Rockenhauser Mark investieren, einige Gnaden und Freiheiten. Geregelt werden Geleitrechte für die Anteilseigner, ihre Arbeiter, Fuhrleute und Knechte, die Aussicht auf eine Bergwerksordnung, eine Befreiung vom zehnten Anteil an den Metallfunden für das erste Jahr, Ausgleichszahlungen für Allmendebauten wie Schmelzhütten auf Eigengut und die Holznutzung. Als Anteilseigner an insgesamt 16 Anteilen (stemme) werden genannt: Friedrich Wildgraf zu Dhaun zu Kyrburg, Rheingraf zum Stein; Melchior von Daun, Herr zu Falkenstein und zum Oberstein; Blicker Landschad, Hofmeister; Erkinger von Rodenstein, Marschall; Otto von Hirschhorn, Hofmeister der pfalzgräflichen Gemahlin [Elisabeth]; Dr. Konrad Schelling, Arzt; Philipp Forstmeister, Rechenmeister; Alexander Pellendorfer, Protonotar; Bernhard von Kirchdorf (Kirtorf); Hans von Kirchdorf; Johannes Rockenhauser, Kanzleischreiber, und Siegfried von Alsenz gemeinsam mit einem Anteil; Johann von Alsenz; Rohenn von Oberndorf, Lackenhenne von Oberndorf; zwei Anteile sind noch nicht vergegeben.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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