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Pisébau oder Aufführung der Wände mit gestampfter Erde
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Oberbaudepartement >> 02 Organisatorische, rechtliche und technische Grundlagen des Bauwesens >> 02.04 Technische Fragen
1797 - 1802, (1806) 1824 - 1838
Enthält u. a.:
- Oberbaudepartement über einen Bericht im 27. - 29. Stück der "wöchentlichen Mindenschen Anzeigen", 1797, zum Pisébau, August - September 1797 (Blatt 1-3)
- Erfahrungen im Pisébau und Bitten um Informationen, Anleitungen und Sachverständige
- Kriegs- und Domänenkammer zu Hamm, (August) - September 1798 (Blatt 4-5)
- Freiherr von Lestwitz bei Glogau, Oktober 1800 -Mai 1801 (Blatt 9-13, 30-35)
- Kabinettsrat Beyme, Januar-Februar 1802 (Blatt 52-55)
- Geschütz- und Munitionsverwahrungshaus bei Bromberg, (Januar 1802) (Blatt 56)
- Erfahrungen des Gutsbesitzers Unverricht zu (Alt-?)Jauernick bei Schweidnitz mit dem Pisébau und seine Verbesserungen desselben, September 1800 - Februar 1802 (Blatt 6-9, 14-26, 30-50)
- Erfahrungsbericht, Februar 1801 (Blatt 14-26)
- Übersendung eines gestampften Erdquaders, Juli - August 1801 (Blatt 38-41)
- Erfindung eines Gerätes zum exakten Ausrichten der Verschalungssäulen, Oktober 1801 (Blatt 42-48).
- Zeugnis für den Zimmermann Rudolph aus Jauernick und seinen Gehilfen Heinrich Rudolph über ihre Arbeit im Pisébau, (Juli 1800) (Blatt 27)
- Lokalrecherche des Kondukteurs Held über den schlesischen Pisébau und Ausarbeitung seiner Beobachtungen für eine allgemeinere Darstellung, Oktober 1800-Juni 1802 (Blatt 9-13, 30-37, 51, 59-132)
- "Relation sämtlicher Bemerkungen über den in Schlesien ausgeführten Piséebau", Juni 1801 (Blatt 59-76)
- Bemerkungen über den zu (Alt-?)Jauernick bei Schweidnitz ausgeführten Pisébau, Juli 1801 (Blatt 77-79)
- Beauftragung des Kondukteurs Held zur Ausarbeitung seines Berichts und zur Verkleinerung der Zeichnungen auf längliches Oktavformat des gewöhnlichen Schreibpapiers, März 1802 (Blatt 80)
- Ausarbeitung über den Pisébau, (April 1802) (Blatt 81-129)
- Anfrage der Regierung zu Köln wegen des Baues von Schulhäusern mit Lehmpatzen, (Januar 1824) (Blatt 134)
- technische Oberbaudeputation zur Frage des Pisébaues für das Schulhaus zu Aslar und diese Bautechnik im allgemeinen, (September 1835) (Blatt 140-141)
- Maurermeister Johann Friedrich Christian Schmidt und Maurermeister Johann Gottlob Schnelle zu Querfurt über einen wohlfeilen und dauerhaften Verputz für Pisébauten (mit deutlicher Kritik an David Gillys Ausführungen zum Thema), April- Mai 1838 (Blatt 142-144).
Enthält Pläne u. ä.:
- Werkzeuge und Verschalungen zum Pisébau nebst einer Bauszene, kolorierte Federzeichnung, 17,0 x 23,0 cm (Blatt 19)
- Werkzeuge und Verschalungen für den Pisébau, Kupferstich, koloriert mit Einzeichnung, 16,6 x 22,7 cm (Plattengröße) (Blatt 43)
- Verkleinertes Holzmodell des Gerätes zur exakten Ausrichtung der Verschalungssäulen, 8,5 x 7,3 x 0,8 cm (Blatt 44)
- Verschalungen zum Pisébau, einfacher Mauerverband und Mauerverband mit Ziegeln für Eckverstärkungen und Fensterleibungen, gez. Held, kolorierte Federzeichnung, 21,9 x 36,7 cm (Blatt 62); Werkzeuge und Verschalungen, gez. Held, kolorierte Federzeichnung, ca. 23,5 x 33,0 cm (Blatt 63); Verschalungen, marginale Federzeichnung, koloriert, ca. 11,0 x 26,0 cm (Blatt 66); Verschalungsdetail, marginale Federzeichnung, koloriert, ca. 8,0 x 10,0 cm (Blatt 66v); Detail vom Pisébau, marginale Federzeichnung, koloriert, ca.10,0 x 7,0 cm (Blatt 67); Verschalungsdetail, marginale Federzeichnung, koloriert, ca. 11,0 x 8,5 cm (Blatt 68); Verschalungsdetail, marginale Federzeichnung, koloriert, ca. 6,5 x 26,0 cm (Blatt 68v); Giebelkonstruktion, marginale Federzeichnung, koloriert, ca. 9,5 x 7,0 cm (Blatt 69); Schornstein: Schnitt und Grundriß, marginale Federzeichnung, koloriert, ca. 5,0 x15,0 cm (Blatt 69); Verschalungsdetail, marginale Federzeichnung, koloriert, ca. 10,5 x 29,5 cm (Blatt 69v); 'Strohdach' auf einer Pisémauer, marginale Federzeichnung, koloriert, ca. 6,5 x 6,0 cm (Blatt 70).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.