1563 Jan. 28 (Do vor Lichtmess) Balthas Bener (Bönner), Vogt zu Heuchlingen, Melchior Zeller, Vogt zu Mulfingen, Bernhardt Moßmüller zu Heubach und Jörg Khuon zu Hohenstadt schlichten einen Streit zwischen Hans Jörg Adelmann (#71) zu Schechingen und Wilhelm [VI.] Adelmann (#74) zu Neubronn wegen der zu Neubronn unten am Berg gelegenen Mühle, derzeit Erbbesitz des Blasius Benckelmann. An den Mühlweiher grenzen 2 1/2 Tagwerk Wiesmahd des Wilhelm Adelmann, die diesem bei der Teilung mit seinem Verwandten Hans Jörg Adelmann zugefallen sind, abgesteint wurden und auf ewig zum Schloss und Haus Neubronn gehören. Der Schwall des Mühlweihers schädigt diese Wiesmahd. Beide Parteien werden von den vier Schiedsleuten wie folgt verglichen: 1) Wilhelm Adelmann verkauft um 40 fl dem Müller ein Stück Wiese, das von den gen. Vierleuten versteint wird; er erhält jährlich am 22. Feb. (Petri Cathedra) 10 fl, bis die Summe bezahlt ist. 2) Von 2 Tagwerk Wiesen zu Waiblingen bei Fachsenfeld, die Wilhelm und Hans Jörg Adelmann gemeinsam gehören, kauft Wilhelm um 100 fl 1 Tagwerk, das zum Haus Neubronn geschlagen wird. - Beide Parteien erhalten eine Ausf. dieser Urkunde. Siegler: die beiden Adelmänner auf Bitten der A. zum Zeugnis dafür, dass sie bei ihrer adligen Treue und Glauben alle Bestimmungen dieses Vertrags halten werden Ausf. Perg. - 2 Sg., 2. abg., Presselrest - Rv. Altsignatur(en): No. 63; - D.; - No. 10