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Michael-Beersche Stiftungen I und IIa, IIb (Preisvergabe und Stipendiatenkorrespondenz)
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Preußische Akademie der Künste >> 12. Stiftungen >> 12.1. Michael-Beersche Stiftung
1913 - 1922
Enthält: Mischung aus Kuratoriums- und Akademieakten. Einrichtung eines dritten Stipendiums (IIb, wie IIa ohne Religionsbindung), unregelmäßige Vergabe ab circa 1919. Stipendiensumme. Kuratorium: Ernst Hildebrand; Schmidt (ab 1921 Trendelenburg) für das Kultusministerium; Maler Gustav Richter für die Familie Beer. Für die Akademie: Präsident Ludwig Manzel und die jeweils fachlich zuständigen Sektionen. Ausschreibung 1913 (Bl. 1-3, 13); erstes Stipendium für Bildhauer, 2 Bewerber, Preisträger: Arnold Zadikow, München (Bl. 60). Ausschreibung 1914 (Bl. 4f., 11f., 15-21, 28-31); erstes Stipendium für Maler; zweites Stipendium für Musiker, 5 Bewerber, Preis aufgeteilt zwischen Ernst Franz Rohloff, Stettin, und Fritz Stuhlmacher. Ausschreibung 1915 (Bl. 22). Ausschreibung 1919 (Bl. 33-36, 38f., 41f.); erstes Stipendium für Bildhauer, Preisträger: Martin Neumark, Berlin (Bl. 47, 57, 99-101); Stipendium IIa für Maler, Preisträger: Bruno Krauskopf, Berlin (Bl. 45f., 51f., 58f.); Stipendium IIb für Kupferstecher, Preisträger: Friedrich Maron, Berlin (Bl. 43f., 71f., 96-98). Ausschreibung 1920 (Bl. 65-67); erstes Stipendium für Malerei, keine Vergabe; Stipendium IIa für Graphiker, Preisträger: Christian Ludwig Martin, Wien (Bl. 79, 91-95); Stipendium IIb für Musiker, Preisträger Friedrich Mehler aus Frankfurt a.M. (Bl. 74-78, 80-90). Ausschreibung 1921 (Bl. 102f., 106); erstes Stipendium für Bildhauer, einziger Bewerber und Preisträger: Curt-Harald Isenstein, Charlottenburg (Bl. 107, 114-118). Verlängerung des Stipendiums für Bildhauer Schaja Hendelmann (Preisträger von 1911), Empfehlungsschreiben von Ludwig Manzel, Sept. 1913 (Bl. 9f.). Geldzahlungen an Maler Berthold Ehrenwerth (Bl. 32, 37, 40), an Bildhauer Ernst Paul Hinckeldey (Bl. 49f., 53-56, 61-64). Enth. u.a.: Protokoll der Sitzung der Sektion bildende Künste, 2. Nov. 1921 (Teilnehmer: Liebermann, Amersdorffer, Geyger, Pfannschmidt, Haverkamp, Lederer, Kolbe, Kollwitz, Jacob, Looschen, Engel, Schuster-Woldan, Janensch, Hoffmann, Klimsch, Hübner, Herrmann, Kampf, Cauer, Poelzig, Breslauer, Schwechten, Bräuning): Wahl von Kommissionen (Bildhauer Klimsch, Lederer, Kolbe; Architekten Hoffmann, Geyger, Poelzig) für die Vorprüfung der Arbeiten für den Großen Staatspreis; Vergabe folgender Preise/Stipendien (mit Bewerberliste und Abstimmungsergebnissen): Dr.-Hugo-Raussendorff-Preis für den Maler Tank, Julius-Helfft-Stiftung für den Maler Haase-Jastrow, Großer Staatspreis für Bildhauer für Weissmüller, Prämie für den Bildhauer Uli Samuelsohn aus der Max-Liebermann-Stiftung, Dr.-Paul-Schultze-Preis für den Bildhauer Kraemer, I. Michael-Beer-Preis für den Bildhauer Curt Harald Isenstein, Großer Staatspreis für den Architekten Schneiders, v.-Rohr-Preis für Schlanders; kein Preisträger beim II. Michael-Beer-Preis, beim Carl-Blechen-Preis, bei der Louisa-E.-Wentzelschen Stiftung und bei der Louisa-E.-Wentzelschen Stiftung für Architekten; keine Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten (Bl. 102-105). Enth. auch: Unterstützungsgesuche des Musikers Robert Kohlmann (Bl. 6-8), der Sängerin Lilly Kugler (Bl. 23-27), des Sängers Alfred Oumard (Bl. 69f.).
118 Bl. Microfilm/-fiche: 0579
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. II - Abt. 21 - Nr. 5 - Bd. 6
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.