Der Ulmer Bürger und Gerichtsschreiber Johann Wick übergibt den Pflegern Jodok ("Jos") Besserer und Jodok Weickmann sowie dem Hofmeister Thomas Leipheimer des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] die folgenden jährlichen Einkünfte: - Vom Haus des Johann Thoman am Graben beim Frauentor [abgegangen, zwischen Frauenstraße 56 und 61, Lagerbuch Nr. 417] zwischen dem Haus des Johann Gerstlauer und dem Garten des Dr. Johann Vogt gefallen 6 Schilling und 8 Heller sowie 1 Henne oder dafür 8 Pfennige. - Vom Haus des Johann Stehelin Im Irrgang zwischen den Häusern des Matthäus Widenmann und des Johann Michel gefallen 1 Schilling und 7 Heller. - Vom Haus des Jakob Ziegler am Graben beim Neutor [abgegangen, östlich Olgastraße 80] zwischen den Häusern des Jakob Hohweher und des Ulrich Herzog gefallen 2 Schilling und 8 Heller sowie 1 Henne. - Vom Haus des Webers Ulrich Beck, das derzeit Dr. Johann Vogt besitzt, zwischen den Häusern der Agathe Huber und des Georg Frick gefallen 8 Schilling Heller und 1 Weihnachtshuhn. - Vom Haus der Anna Renner im Ramingersgässlein gefallen 5 Schilling Heller. - Johann Maurer gibt von seinem Garten vor dem Frauentor zwischen dem Garten des Matthäus Schleich und der Straße 10 Schilling Heller. - Von dem Haus der Kinder des verstorbenen Matthäus Kelbrer neben dem Haus des Goldschlägers Andreas Hohweher gefallen 10 Schilling Heller. Die Pfleger und der Hofmeister sollen die Zinsen einziehen und davon jedes Jahr 1 Gulden in den Opferstock für die Armen in der Bedürftigenstube des Spitals einlegen. Was dann noch übrig ist, sollen sie zum Nutzen des Spitals verwenden.