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Folgende Eigengüter des 1432 Belehnten, die der 1432 Belehnte dem Landgrafen Ludwig von Hessen aufgetragen hat: 1.) zu Thulba [Ortsteil des Markte...
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Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe O-P >> P >> Pa-Pf >> Pfersdorf, von
1432 Mai 26
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Folgende Eigengüter des 1432 Belehnten, die der 1432 Belehnte dem Landgrafen Ludwig von Hessen aufgetragen hat: 1.) zu Thulba [Ortsteil des Marktes Oberthulba, Lkr. Bad Kissingen] einen Hof und ein Gadem im Kirchhof mit allem Zubehör, wovon Klaus Deißeler jetzt jährlich einen Gulden gibt; 2.) eine Gademstätte im Kirchhof zu Thulba, wovon Klaus Schüworte jährlich einen Schilling Pfennige und zwei Sommerhühner zinst; 3.) ein Haus und eine Hofreite zu Thulba, wovon Hans Keyser ein Martinshuhn und zwei Schillinge gibt; 4.) eine halbe Mühle im Dorf Thulba, von der Klaus Wilde drei Weißpfennige und ein Fastnachtshuhn mit allen alten Rechten gibt; 5.) ein Hof zu Eltingshausen [Ortsteil der Gem. Oerlenbach, Lkr. Bad Kissingen], wovon Heinz Sturmann einen Malter Korn, ein Achtel Hafer Münnerstädter Maßes und zwei Weihnachtshühner gibt; 6.) einen Spitalshof zu (Altenfelde), der ihm halb zusteht, von dem Hans (Kyme) ein Achtel Korn Münnerstädter Maßes zinst; 7.) eine Hufe zu (Altenfelde), wovon Klaus Scheffer ein Achtel Korn und zwei Sommerhühner zinst; 8.) ein Hof zu (Kutczelsper), wovon Hans Orte einen Malter Korn zinst; 9.) ein Hof zu (Kutczelsper), von dem Klaus Orte einen Malter Korn Schweinfurter Maßes zinst; 10.) fünf Äcker zu (Kutczelsper), von denen Hans Orte fünf Sommerhühner gibt; 11.) eine Wiese in der (Lußelbach), von der Heinz Meising vier Pfund Heller und vier Fastnachtshühner zinst; 12.) ein Acker in der (Lußelbach), wovon Hans Zigeler (Czigeler) zu Poppenhausen ein Achtel Weizen Münnerstädter Maßes zinst; 13.) ein Acker in der (Lußelbach), wovon derselbe Hans Zigeler ein Pfund und zwei Sommerhühner gibt; 14.) ein Hof zu Poppenhausen [Gem., Lkr. Schweinfurt], wovon Kuntz Dietrich ein Pfund, jeweils zwei Weihnachts- und Fastnachtshühner und einen Lammbauch zu Ostern gibt; 15.) ein Gut zu Maibach [Ortsteil der Gem. Poppenhausen, Lkr. Schweinfurt], von dem Hans (Smedt) zwei Weihnachtshühner zinst; 16.) ein Lehen vor Maibach, das zwar Heinz Rucke besitzt, von dem aber Peter (Kyrgel) zwei Sommerhühner zinst; 17.) ein Hof zu Hain [Ortsteil der Gem. Poppenhausen, Lkr. Schweinfurt] und vier Acker Wiesen zu Poppenhausen, die zu demselben Hof gehören und von dem Heinz Korner zwei Malter Korn, zwei Weihnachts- und zwei Fastnachtshühner sowie einen Lammbauch zu Ostern zinst; 18.) ein Gut zu Pfersdorf [Ortsteil der Gem. Poppenhausen, Lkr. Schweinfurt], wovon Hans Buhe 16 Schillinge, einen Malter Korn, jeweils zwei Weihnachts- und Fastnachtshühner, zwei Sommerhühner sowie einen Lammbauch zinst; 19.) ein Gut zu Pfersdorf, das (Mulich) besaß, wovon (Concze Smedt) zehn Schillinge Heller, zwei Weihnachtshühner, zwei Fastnachtshühner und einen Lammsbauch gibt; 20.) ein Gut zu Pfersdorf, das Diether besaß, wovon Apel (Vende) 30 Schillinge Heller, zwei Weihnachtshühner, zwei Fastnachtshühner, zwei Sommerhühner und einen Lammsbauch gibt; 21.) ein Weingarten zu Pfersdorf, gelegen in der (Pferdsbauch), wovon Hans (Vende) ein Achtel Hafer gibt; 22.) eine Wiese zu Pfersdorf, die (Wirtwyn) besaß, wovon der genannte Hans (Vende) zehn Schillinge Heller gibt; 23.) ein Gut, gelegen bei der (Malbaugk), wovon Heinrich Sieferd (Heincze Syferd) der Alte ein Fastnachtshuhn gibt.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Bernhard von Pfersdorf
Belehnte/r: Bernhard von Pfersdorf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.