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Jost Reinwalt, Schultheiß zu Gleisweiler (Glisswiler), bekennt, dass Keller Hensel und Ennel, seine Ehefrau, den Kirchenpflegern des Hl. Kreuzes unter Ramberg im Tal gelegen, sechs Pfund Öl um fünf Pfund Pfennige verkauft haben.
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Jost Reinwalt, Schultheiß zu Gleisweiler (Glisswiler), bekennt, dass Keller Hensel und Ennel, seine Ehefrau, den Kirchenpflegern des Hl. Kreuzes unter Ramberg im Tal gelegen, sechs Pfund Öl um fünf Pfund Pfennige verkauft haben.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 4. 1450-1499
1489 Februar 26 ("Geben off dornstag nach sant Mathis dag des helgen zwolfbotten in dem jar als man zalt nach der geburt Cristi .. dusent vierhundert achtzig und nun jare")
Urkunden
Siegler: Wilhelm von Swartzenburg, Domherr zu Speyer, Dorf- und Gerichtsherr zu Gleisweiler
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Das Siegel des Wilhelm von Swartzenburg, Domherr zu Speyer, Dorf- und Gerichtsherr zu Gleisweiler, ist abgefallen
Anmerkungen: Das Datum 21. September oder 26. Februar ist nicht genau aufzulösen, da Mathis sowohl für Mathaeus (21. Sept.) wie für Mathias (24. Februar) gebraucht wurde
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.