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Die erwählten Schiedsrichter in den Streitigkeiten zwischen dem Kloster Maulbronn und dem Pleban in Bauschlott wegen des Zehnten in Ölbronn sprechen dem letzteren jeglichen Anspruch darauf ab und legen ihm beständiges Stillschweigen auf.
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Die erwählten Schiedsrichter in den Streitigkeiten zwischen dem Kloster Maulbronn und dem Pleban in Bauschlott wegen des Zehnten in Ölbronn sprechen dem letzteren jeglichen Anspruch darauf ab und legen ihm beständiges Stillschweigen auf.
Schaden: alle Siegel mehr oder weniger stark schadhaft
Aussteller: Werner; Dekan in Knittlingen
Siegler: Werner; Dekan in Knittlingen; Heinrich; Dekan in Niefern (Nievern); Roßwag; Bertold von; Plebanus; Otto; Propst von St. Guido in Speyer; Heinrich; Dekan des St. Germanstifts in Speyer; Neukastel (Nicastel); Heinrich von; Cineminum; Heinrich von
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 7 S., 5. und 6. eingenäht
Druck: WUB VI., Nr. 1613
Heinrich, Dekan in Niefern
Roßwag, Bertold von
Speyer SP; St. German
Speyer, Propst von St. Guido
Werner, Dekan in Knittlingen
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.