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6/25 [Nr. 77]: (D) 1605 Juli 12, Tübingen (vgl. 6/26, 21 (T) Visitationsrezeß (Kommissare: Johann Jakob Reinhardt, Johannes Magirus, Johann Georg Hüngerlin)
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6/25 [Nr. 77]: (D) 1605 Juli 12, Tübingen (vgl. 6/26, 21 (T) Visitationsrezeß (Kommissare: Johann Jakob Reinhardt, Johannes Magirus, Johann Georg Hüngerlin)
Enthält: (I) 1) Immer noch wird den Eltern zuliebe zu früh ad altiores classes versetzt.; 2) Es werden zu wenig exercitia styli geschrieben; die lectio oratoria et historiarum geht zu langsam voran.; 3) Die praeceptores sollen die Studenten in die lectionis publicis schicken und deren Stoff repetieren, statt andere Stoffe mit ihnen zu lesen.; 4) Die Anzeigen der Disputationen werden zu früh abgerissen, so daß sich mancher nicht vorbereiten kann.; 5) Wegen, Leichenmangel war das ganze Jahr keine Anatomia; die Med. Fakultät muss fleißiger nach Leichen suchen.; 6) Es fehlt an fremden Studenten; daher muss die Kosttaxe gesenkt werden, auch in der Burse.; 7) Es ist rasch ein Kostenanschlag für einen Brunnen bei der Burse zu machen.; 8) Der Student Rosa und sein discipulus, welche einen verdächtigen Zugang zur Frau des Bürger Hans Jakob Schwartz haben, sind zu überwachen.; 9) Die Apotheker sind jährlich durch Handgelübde zur Einhaltung der Taxe anzuhalten.; 10) Dem M. Paulus Huldenreich wird auf sein Drängen bei den Kommissaren das Stipendium von 52 auf 70 fl erhöht gegen ein Revers mit Bedingungen.; 11) Dr. Tobias Heß ist nochmals zu verpflichten, über seine sonderbare Opinion de tertio quodam seculo nicht zu disputieren, und daraufhin zu überwachen. (266-271').
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.